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RS, die „grüne Stadt“, oder: Energieeffizienz hat Zukunft

Pressemitteilung der CDU

„Der Technikstandort Remscheid muss sich immer wieder neu erfinden. Ressourceneffizienz ist ein Wachstumsmarkt, von dem unsere Stadt und das Bergische Städtedreieck insgesamt profitieren können. Wir werden von diesem Innovationsschub jedoch nur dann profitieren, wenn wir uns rechtzeitig darauf vorbereiten. Wenn wir dies tun, dann bestehen sehr gute Chancen, diesen Innovationsschub positiv in Firmenansiedlungen und Arbeitsplätze umzumünzen. Die Stadtspitze muss dieses wichtige Wirtschaftsfeld der Zukunft frühzeitig besetzen. Dazu benötigen wir auch eine zielgerichtete Ausrichtung unserer Wirtschaftsförderung“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Jochen Siegfried. „Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung hat das Thema bereits erkannt und öffentlich erklärt, dass man die dortigen Unternehmen im Bereich der Ressourceneffizienz stärken wolle, um so die Wettbewerbsposition der Betriebe durch eine erhöhte Innovationsfähigkeit und Kosteneinsparungen zu verbessern“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung (BUKO), Kurt-Peter Friese.

„Wir sollten diesen Ball aufnehmen und gemeinsam mit den Städten Solingen und Wuppertal daran arbeiten, diesen Schatz zu heben. Rund 170 Unternehmen der Region sind bereits als Anbieter von ressourceneffizienten Produkten und Dienstleistungen tätig. Aber wir müssen als Stadt Remscheid in diesem Zukunftsmarkt auch ein eigenes Profil entwickeln. Wenn wir die hervorragenden Bedingungen für Forschung und Entwicklung im Bergischen Land aktiv nutzen, werden wir für auswärtige Unternehmen attraktiv. Unsere heimische Industrie, die von Forschung & Entwicklung sowie Produktion lebt, hat sich über die Jahrzehnte weiterentwickelt, sich neu erfunden. Bei der effektiven und effizienten Nutzung von Energie können wir zukünftig die Nase vorne haben. Unternehmen wie beispielsweise AVL Schrick, Dirostahl und Vaillant machen es vor: Mit Produkten im Bereich der Energieeffizienz und Energieeffektivität werden Arbeitsplätze erhalten und geschaffen“, so Siegfried. „Vor der Tür – quasi in Rufweite - haben wir drei exzellente Institute, die uns bei der Entwicklung dieser Technologien und bei der Heranführung unserer Unternehmen an diese Technologien behilflich sein können: Die Bergische Universität mit renommierten Lehrstühlen in Physik, Maschinenbau und Ingenieurwissenschaften, das Wuppertal Institut, das Wissen über die Nutzung von Energie in die halbe Welt trägt und die Energieagentur NRW mit Spezialisten im Bereich der Energieeffizienz und Energieeffektivität. Doch diese Potenziale müssen von einer Führung auch erkannt, verarbeitet und zielstrebig im Sinne der Stadt genutzt werden.“

„Für die CDU-Fraktion ist wichtig, dass Fortschritte beim Umweltschutz nur mit der Wirtschaft und durch sie erbrachte Innovationen erfolgreich sein können. Unsere städtische und regionale Ökonomie kann ihrem guten Ruf als klimafreundlicher Technologietreiber nur dann gerecht werden, wenn sie Planungs- und Innovationssicherheit hat. Wir werden das wichtige Thema Energieeffizienz im zuständigen BUKO thematisieren und konkret nachfragen, welche Anstrengungen die Stadt in dieser Frage bereits unternommen hat“, so Friese. Er werde die Verwaltung beauftragen, das Gutachten zu Energieeffizienz, welches von der Stadt Wuppertal, der Wirtschaftsförderung Wuppertal, den Wuppertaler Stadtwerken und dem Wuppertal Institut beauftragt worden sei, im BUKO vorzustellen und zu erläutern. Neben der Einbindung der privaten heimischen Unternehmen müssten auch die EWR als mehrheitlich kommunales Unternehmen mit ins Boot geholt werden.

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Chronist am :

Vorstellbar ist, dass der Umweltausschuss die Verwaltung so beauftragt, wie Kurt-Peter Friese es sich wünscht. "Aufträge" an die Verwaltung von einzelnen Ratsmitgliedern gibt es dagegen nicht.

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