Skip to content

Größere Einsparungen bei der MKS erst in späteren Jahren

Ein Bildungszentrum im Verbund mit der Volkshochschule“ titelte der Waterbölles am 25. Juni. Der Bericht galt der 13-seitigen Vorlage an den Kulturausschuss und den Rat der Stadt, in der die Verwaltung darlegt, wie sie sich die Zukunft der Stadtbibliothek und Volkshochschule in einem neuen „Bildungs- und Medienzentrum“ vorstellt. Gestern nun, in der Pressekonferenz der Verwaltungsspitze zur Ratssitzung am 14. Juli, ging Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann darauf noch einmal ausführlich ein und zeigte sich optimistisch: „Ich sehe der weiteren Entwicklung mit großer Ruhe entgegen!“ Das neue Weiterbildungsinstitut werde aus vier Bereichen bestehen: Volkshochschule, Bibliothek, Musik- und Kunstschule und einer gemeinsamen Verwaltung. Näheres zur Einbeziehung der Musik- und Kunstschule kündigte Henkelmann zur Ratssitzung am 13. Oktober an. Das politische Ziel, bei der MKS jährlich 400.000 Euro einzusparen, habe man nach wie vor im Blick. Doch über die bisher gelungene Einsparung von 100.000 Euro hinauszugehen sei in den nächsten zehn Jahren aufgrund des „Mittelalters“ der fest angestellten Musiklehrer/innen kaum möglich (spätere „Altersfluktuation“). Andererseits würde der Stadt eine Privatisierung der Schule weitaus teurer kommen. Die MKS erfreue sich bei Kindern und Jugendlichen – das zeige die anhaltend  Nachfrage – weiterhin großer Beliebtheit, fuhr Henkelmann fort. Unter den öffentlichen Diskussionen in den vergangenen zwölf Monaten habe die Reputation der Schule offenbar nicht gelitten. Als erfreulich bezeichnete es Henkelmann, dass die Zahl der Schüler/innen mit Migrationshintergrund gestiegen sei. Auf die Frage des Waterbölles nach Einspareffekten durch die Verlagerung der VHS-Verwaltung und -leitung in die Stadtbücherei sagte der Kulturdezernent, angestrebt sei die Einsparung von 90.000 Euro im Jahr. Allerdings im Zuge eines „Umzugskarussells“: Abteilungen der Verwaltung sollen aus angemieteten Räumen in städtische Gebäude umziehen oder ins Ämterhaus der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEWAG.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Die im Juli zur Ratssitzung am 13. Oktober angekündigte Verwaltungsvorlage zum neuen Bildungszentrum stand vergangenen Donnerstag nicht auf der Tagesordnung. Die Erklärung dafür findet sich in einer Vorlage für den heute tagenden Kulturausschuss: "Aufgrund der Komplexität der genannten Themenfelder, die im Falle von RFID zahlreiche Gespräche mit anderen Bibliotheken sowie der Bezirksregierung und im Falle der Raum- und Personalplanung diverse Gespräche mit den Mitarbeitern der fusionierenden Fachdienste sowie dem Gebäudemanagement – und dem Zentraldienst Personal bedingt, wird sich die dem Rat zugesagte Beschlussvorlage auf dessen Sitzung am 15. Dezember verschieben. Hinzu kommt, dass sowohl das Personal-, als auch das Raumkonzept um die Musik- und Kunstschule erweitert werden, um dem Auftrag des Rates vom 14. Juli … nachzukommen.“

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!