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Ab 1. 8. Gemeinsamer Unterricht an sechs Grundschulen

An den Gemeinschaftsgrundschulen Am Stadtpark und Reinshagen wird zum Schuljahr 2011/2012 (1.08.2011) Gemeinsamer Unterricht (GU) für die Beschulung von Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusammen mit Schüler/innen ohne sonderpädagogischen Förderbedarf eingerichtet, ferner  zum Schuljahr 2012/2013 (1.08.2012) an der GGS Hasenberg. Gemeinsamer Unterricht findet derzeit an vier Remscheider Grundschulen statt: GGS Eisernstein seit dem Schuljahr 1994/1995, GGS Mannesmann seit dem Schuljahr 1997/1998, GGS Hackenberg seit dem Schuljahr 1997/1998, GGS Steinberg ab dem Schuljahr 2008/2009.  Nach Mitteilung des Schulamtes für liegen für den Jahrgang 1 im  Schuljahr 2011/2012 insgesamt 45 Anträge für die Unterrichtung von Kindern mit  sonderpädagogischem Förderbedarf im Rahmen des GU vor. Das macht Ausweitung des GU  erforderlich. Mit der Einrichtung des GU an den Gemeinschaftsgrundschulen Am Stadtpark  und Reinshagen stehen für das  Schuljahr 2011/2012 ausreichend Plätze zur Verfügung. Da seitens der Schulaufsicht durch die  Umsetzung der UN-Konvention mit einer weiteren Steigerung des Bedarfs an GU-Plätzen  gerechnet wird, soll zum Schuljahr 2012/2013 ebenfalls an der GGS Hasenberg der GU  eingerichtet werden. Eine entsprechende Empfehlung beschloss am vergangenen Donnerstag der Ausschuss für Schule und Sport.

Gemäß § 19 Schulgesetz NRW (SchulG NRW) werden Schülerinnen und Schüler, die wegen  ihrer körperlichen, seelischen oder geistigen Behinderung oder wegen ihres erheblich  beeinträchtigten Lernvermögens nicht am Unterricht der allgemeinen Schulen (allgemein  bildende oder berufsbildende Schulen) teilnehmen können, nach ihrem individuellen  Die Schulaufsichtsbehörde entscheidet auf Antrag der Eltern oder der Schule über  sonderpädagogischen Förderbedarf, Förderschwerpunkte und Förderorte.  Orte der sonderpädagogischen Förderung sind gemäß § 20 Abs. 1 SchulG NRW Allgemeine Schulen (Gemeinsamer Unterricht, Integrative Lerngruppen, Förderschulen, sonderpädagogische Förderklassen an allgemeinen Berufskollegs und Schulen für Kranke. Darüber hinaus findet eine zielgleiche Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit  sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinen Schulen der Sekundarstufen I und II in  besonderen Einzelfällen statt.  In Remscheid werden Schüler/innen mit  sonderpädagogischem Förderbedarf (in der Regel mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie  Emotionale und soziale Entwicklung) in Förderschulen und in allgemeinen Schulen unterrichtet -  gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern ohne  sonderpädagogischem Förderbedarf, in Grundschulen im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichtes, in der Sekundarstufe I in Integrativen Lerngruppen. Im gemeinsamen Unterricht (GU) werden in der Regel sechs bis acht Schülerinnen und Schüler mit  sonderpädagogischem Förderbedarf zusammen mit Schülerinnen und Schülern ohne  sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet (§ 20 Abs. 7 Schulgesetz NRW). Der GU in der Grundschule schließt grundsätzlich keine Behinderungsarten aus.  Möglich ist sowohl eine zielgleiche (d.h. nach dem Bildungsziel der Grundschule) als auch eine  zieldifferente (nach dem Bildungsziel der jeweiligen Förderschule) sonderpädagogische  Förderung. In der Regel wird zieldifferent gefördert.  Voraussetzungen für die Durchführung des GU sind im Wesentlichen die Bereitstellung der zusätzlichen Lehrerstellen durch das Land und die Bereitstellung der behindertenspezifischen Sachmittel und der Raumressourcen durch  den Schulträger. Letzterer ist jedoch nicht verpflichtet, für den GU pflegerisches  oder therapeutisches Personal zur Verfügung zu stellen. Dies wäre im Einzelfall über  Eingliederungsmaßnahmen nach dem SGB sicherzustellen.  

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Chronist am :

Zugestimmt hat der Ausschuss für Schule und Sport dem Plan der Verwaltung, zum Schuljahr 2012/2013 an der Städt. Albert-Schweitzer-Realschule eine und an der Städt. Gemeinschaftshauptschule Wilhelmstrasse zwei integrative Lerngruppen im Jahrgang 5 zur gemeinsamen Beschulung von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf einzurichten.

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