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"Weiberwirtschaft" bedauert Aus für "Frau und Beruf"

In der Regel bleibt der Tagesordnungspunkt „Einwohnerfragestunde“ zu Beginn von Ratssitzungen im Remscheider Rathaus ein „Leerposten“. Nicht so in der jüngsten Sitzung. Da meldete sich Lioba Heinzler von der „Weiberwirtschaftzu Wort, dem Remscheider Netzwerk für Unternehmerinnen, und beklagte, dass zum Jahresende die Regionalstelle Frau und Beruf geschlossen werden soll. „Dies bedauern wir sehr“, betonte sie. „Der Frauenanteil an den Arbeitslosen ist in Remscheid traditionell sehr hoch. Wir befürchten, dass wichtige Aktionen und gezielte Aktivitäten zur Verbesserung der Wiedereinstiegs- und Ausbildungschancen für Frauen und Mädchen in Remscheid zukünftig nicht mehr geleistet werden können. Insbesondere die weitere Durchführung des Girls Day halten wir für unverzichtbar. Wir fragen die Mitglieder des Rates: Was werden Sie tun, um in Zukunft die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungschancen von Frauen und Mädchen in Rernscheid zu verbessern? Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin: Beabsichtigen Sie, den Girls Day auch weiterhin durch die Verwaltung koordinieren zu lassen?“ Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten:

Auch sie bedauere, dass die Regionalstelle nach acht erfolgreichen Jahren ihre Arbeit nicht fortsetzen könne, betonte Beate Wilding. Sie teile nicht die Auffassung der Landesregierung, dass sich die Regionalstellen „erledigt“ hätten. Die städtische Gleichstellungsbeauftragte werde die Thematik nach Kräften weiter bearbeiten. Auch werde die Stadt versuchen, den Girls Day zu verhalten. Leider aber, ergänzte Beatriece Schlieper von den Grünen, könne die Stadt (angesichts der städtischen Haushaltslage, so CDU-Fraktionsvorsitzender Karl Heinz Humpert) die wegfallenden Landeszuschüsse nicht ausgleichen. Hans Peter Meinecke (SPD) und Waltraud Bodenstedt (W.I.R.) hofften daher auf bürgerschaftliches Engagement. Dann und mit Hilfe vorhandener Strukturen, fügte FDP-Fraktionsvorsitzender Markus von Dreusche an, sei die Fortführung des Girls Day leistbar. Zumal, wenn die Verwaltung dies als Querschnittsaufgabe für alle Dezernate verstehe.

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