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Ev. Altenhilfe kann Heim auf dem Hohenhagen bauen

Altenheimprojekt: Kommunalpolitiker dürfen sich umworben fühlen“, titelte der Waterbölles am 14. Juni dieses Jahres im Zusammenhang mit dem auf dem Hohenhagen geplanten Altenheim und wagte angesichts der damaligen Geheimniskrämerei im Bauausschuss eine Vorhersage: „Den Zuschlag dürfte die Hübeler-Immobilienverwaltung (Investor), Knebes-Projektentwicklungs GmbH (Bauträger) und die Arbeiterwohlfahrt (Betreiber) erhalten. In diesem „Ratespiel“ hätte folglich der zweite Bewerber, die Ev. Alten- und Krankenhilfe e.V., das Nachsehen.“ Wie man sich irren kann! Von 56 Ratsmitgliedern entschieden sich gestern 47 dafür, der Evangelischen Altenhilfe das für den Neubau erforderliche städtische Grundstück zu verkaufen. Was im Juni niemand ahnen konnte:

Inzwischen scheint dem Bauträger Knebes der Investor abhanden gekommen zu sein. Denn in der Sondersitzung von Bau- und  Sozialausschuss, BV Süd und des Seniorenbeirates am vergangenen Freitag ließ Knebes die Antwort die Frage nach dem Investor unbeantwortet. Dadurch aber, das zeigte das deutliche Ergebnis der geheimen Abstimmung in nichtöffentlicher Sitzung (aber was bleibt in der Politik schon nichtöffentlich?) schoss sich der Bauträger selbst aus dem Rennen, in das er über Monate hinweg viel Zeit in Geld investiert hatte. Gerüchten zufolge soll die Hübeler-Immobilienverwaltung als Investor abgesprungen sein. Hatte Knebes einen (neuen) Investor (gefunden)? Ober pokerte der Bauträger am Freitag hoch, um den Zuschlag für das Grundstück zu bekommen, um sich danach erst auf die Suche nach einem Geldgeber zu machen? Fragen, die niemand aus Rat und Verwaltung beantworten konnte. Und auf Gerüchte und Mutmaßungen wollten sich die Ratsmitglieder nicht verlassen – und gaben dem Mitbewerber den Zuschlag für das Grundstück.

Irritiert hatte die Politik auch, dass Knebes von den zum Verkauf anstehenden 7120 Quadratmetern nur ca. 5000 erwerben (möglich durch eine dichtere Bebauung) und den Rest einem anderen Bauträger zur Vermarktung überlassen wollte. Das aber irritiert den Waterbölles. Er hatte schon am 14. Juni aus der damaligen Bauausschuss-Sitzung berichtet:Besonders hoben die Bewerber Hübeler/Knebes hervor, dass im westlichen Teil des Grundstückes, den sie nicht benötigten, eine weitere Wohnbebauung möglich wäre – interessant für die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG).“

Den Ausschlag zu Gunsten der Ev. Altenhilfe dürfte aber auch finanzielle Aspekte gegeben haben. Deren Projektfinanzierung nach dem so genannten Eigentümermodell erfordert von der Stadt Remscheid eine geringere finanzielle Beteiligung an den Kosten der Heimplätze als das von Knebes propagierte Investorenmodell. Und dieser finanzielle Vorteil (der sich auch für selbst zahlende Heimbewohner ergibt) bleibt, so lange die Hypothekenzinsen nicht auf acht Prozent klettern – derzeit eine eher unwahrscheinliche Größe.

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waterboelles.de am : Bebauungsplan ist Voraussetzung für Altenheim

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Nachdem der Rat der Stadt im Dezember grundsätzlich grünes Licht gegeben hat für den Bau eines Altenheims der Ev. Altenhilfe auf dem Hohenhagen, werden nunmehr die planerischen Voraussetzungen dafür geschaffen durch einen neuen Bebauungsplan für das Gebie

Kommentare

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Chronist am :

Sehr zufrieden mit der Entscheidung des Rates zu Gunsten der Ev. Altenhilfe zeigte sich heute im Sozialausschuss Erika Schmitz - im Namen des Remscheider Seniorenbeirats. Der hatte sich bereits im Vorfeld für diesen Bewerber um das städtische Altenheim-Grundstück auf dem Hohenhagen ausgesprochen - mit Hinweis auf das Pflegekonzept und die für Stadt und Heimbewohner voraussichtlich niedriger ausfallenden Pflegekosten.

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