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Kremenholler Stadtteilfest mit kleiner Kunstausstellung

Auf der Bühne die Kleinen... Foto: Lothar Kaiser

 

Wolfgang Petermann mit einem seiner Holzobjekte. Foto: Lothar KaiserIm Rahmen des Kremenholler Stadtteilfestes präsentierte des Remscheider Künstlers Wolfgang Petermann in der Hauptschule Wilhelmstraße (Gebäude Kremenholl) am Samstag eine kleine Werkschau. Der Kremenholler hat sein Leben lang Kunst gemacht. Seine Frau weiß schmunzelnd, aber auch mit viel Liebe und Stolz zu berichten, dass er in früheren Jahren viele, viele Stunden in seinem Atelier im Garten verbrachte. Stören durfte man ihn dann nicht, wenn ihn die Muse so richtig „geküsst“ hatte. Wolfgang Petermann war von jeher ein Querdenker, der sich nicht auf eine bestimmte Stilrichtung festlegen wollte. Zeichnungen, Radierungen, Malerei, Collagen, Installationen und Holzobjekte prägen sein umfangreiches Schaffen. Petermann ist stolz darauf, ein Remscheider zu sein. Von daher versteht es sich von selbst, dass auch die Wurzeln, die er mit Hingabe bearbeitete, aus dem Remscheider Wald kamen!  

„Die Natur hat es so gewollt!“, sagt der Künstler bei Betrachtung und Bearbeitung einer 20 bis 30 Jahre alten Baumwurzel. Bevor aber die eigentliche künstlerische Arbeit beginnen konnte, wurde die Wurzel von ihm so lange bearbeitet, bis das Kernholz sichtbar wurde. Als Mitglied der Künstlergruppe „Werkhaus“ beteiligte sich Petermann an mehreren Ausstellungen. „Wenn die Begeisterung der Besucher spürbar war, dann war ich glücklich und zufrieden mit meiner Arbeit!“, berichtet Petermann darüber mit strahlenden Augen, aber auch voller Wehmut.

Auch an der Vorbereitung und Durchführung dieses 16. Stadtteilfestes in der Regie des Initiativkreises Kremenholl e.V. waren wieder zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer beteiligt (Das Kuchenbüffet war gigantisch! Der Waterbölles). Und so wurde auch diesmal wieder ein fröhliches, abwechslungsreiches Fest, für die jüngeren Besucher/innen ebenso wie für die älteren. Die „Standardsituation“ an der Bühne vor der Schule: Oben auf der Bühne die „Kleinen“ mit Sport- und Tanzdarbietungen, unten davor die „Großen“ (Eltern) mit Fotoapparaten und Videokameras.

Die Kinder der KTE-Kremenholler Straße beschäftigte die Besucher mit der Frage, was Frau und Mann in diesem Jahr tragen und zeigten die Highlights der diesjährigen Sommermode für die „High Society vom Kremenholl“. In der KTE-Paulstraße war der „Hoppedance“ einstudiert worden. Und wenn die Jungen und Mädchen nicht auf der Bühne standen, bot ihnen das Stadtteilfest zahlreiche beinhaltet, erneut zahlreiche Mitmachaktivitäten:  Trampolinspringen, Enten angeln, Schminken, kreatives Basteln und den Bau eines Kremenholler Kinderhauses. Für flotte Musik sorgten Samstag und Sonntag die Bands „Squared Roxx“, „Heart Cover“ und „Flavour“ sowie die EMA–Jazz AG. Kurzum: Im Vordergrund stand auch diesmal wieder das fröhliche, lebendige und nachbarschaftliche Miteinander. „Towen“, „gibbeln“ und „fiären“ (Remscheider Platt für „toben“, „lachen“ und „feiern“) waren nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.

... und davor die Großen. Foto: Lothar Kaiser

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