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Kriminacht: Schüler der 5. Klasse klärten Mord auf

Pressemitteilung der Albert-Schweitzer-Realschule

Pünktlich um 18 Uhr trafen am Freitag die Schüler/innen der Klasse 5c in der „Villa Schönfeld“ (= Albert-Schweitzer-Realschule) ein. Sie waren von der „reichen Dame“ Barbara Schönfeld (Cimara Witte, 8a) eingeladen worden. Am Eingang wurden die 5. Klässler von den Bediensteten des Hauses – der Cousine der alten Dame (Lina Etzelmüller, 8d), dem Gärtner (Daniel Baumeister, 8d), der Reinigungskraft (Michelle Kottsieper, 8d) und der Elektrikerin (Ina Korfmann, 8d) empfangen. Der Butler (David Isken, 8b) geleitete die Gäste in ihre „Zimmer“ (die Klassenräume der ASRS), wo sie die Nacht verbringen sollten. Anschließend wurde den Gästen ein Abendessen durch die Köchin „Pia Basilikum“ (Alicia Reichert, 8d) serviert. Doch kurz nach dem Essen passierte es – ein Knall ertönte und die reiche Frau Schönfeld wurde erschossen aufgefunden. Sofort waren die Spurensicherung (Patricia Remers, 8b) und die Kripo (Nico Busch, 8c) zur Stelle. Nun galt es, den Mörder zu ermitteln und zu fassen. Dazu erbat die Polizei sich die Unterstützung durch die 5. Klässler, die einen Detektivausweis erhielten und sich damit an die Ermittlungen begaben.

Zwei Stunden lang beschäftigten sich die Schüler/innen in Kleingruppen intensiv damit, den Fall aufzuklären. Dabei wurden sie von den Achtllässlerinnen Tugce Irmak, Alissa Kiehl, Karin Schütte und Melissa Zückert begleitet. Gemeinsam befragten sie die Bediensteten des Hauses, ermittelten Motive und untersuchten Beweisstücke, wie Testament, Schuhabdruck, Drohbrief, Bilder einer Überwachungskamera, Kündigungen, Zeitungsartikel usw. Von dem aufdringlichen Butler „James Brand“, der alles besser wusste, durfte man sich dabei nicht in die Irre leiten lassen, und aus den auffälligen Verhaltensweisen der Bediensteten sollten keine falschen Schlussfolgerungen gezogen werden. Schließlich gelang es den jungen Detektiven jedoch, den Täter anhand der gefundenen Beweise zu ermitteln und ihn auf dem Außengelände der Villa (= Schulhof der ASRS) zu überwältigen.

Anschließend begaben sich die Schüler/innen daran, gemeinschaftlich eine eigene Kriminalgeschichte zu erfinden, indem sie ihrer Fantasie freien Lauf ließen und einzelne vorgegebene Begriffe einbauten. Nach dem Lösen kleiner Rätsel ging es am späten Abend mit Pechfackeln auf Nachtwanderung. An der dunkelsten Stelle des Waldes war nochmals „Gänsehaut“ angesagt, denn Lina Etzelmüller hatte eine Gruselgeschichte vorbereitet. Mit einem Hörspiel endete die Kriminacht dann in der „Villa Schönfeld“ (ASRS), und es gab sicher einige Kinder, die die Erlebnisse des Abends noch mit in ihre Träume nahmen. Am nächsten Morgen stand ein gemeinsames Frühstück auf dem Programm. Anschließend zeigten sich alle „Jung-Detektive“ sichtlich stolz und erfreut darüber, eine Urkunde überreicht zu bekommen, die sie zum offiziellen „ASRS-Detektiv“ ernannte.

Das Projekt „Kriminacht“ wurde von einem 8. Deutschkurs unter der Leitung von Lehrerin Kristina Moritz geplant, organisiert und durchgeführt. Die Schüler/innen zeigten sich hierbei äußerst motiviert und stellten bei der Durchführung großes schauspielerisches Talent unter Beweis. Abschließend äußerten sie den Wunsch, auch im nächsten Jahr wieder eine solche Nacht planen und durchführen zu können.  Nach einem solch gelungenen Pilot-Projekt, von dem alle Beteiligten begeistert waren, wird dem wohl nichts im Wege stehen. (Kristina Moritz)

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