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GPS-Wandertage am Leibniz zum Kennenlernen der Heimat

Am Leibniz-Gymnasium wurde in diesem Schuljahr erstmalig zum Schuljahresausklang ein Geocaching-Projekt für die Unterstufe als Wandertag veranstaltet. In den Wochen vor den Zeugnissen hatten über 200 Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums in ihrem Klassenverband die Möglichkeit, bei einem etwas anderen Wandertag Abwechslung und Entspannung vom Unterricht zu finden. Zum ersten Mal veranstaltete die Schule ein von Dominik George koordiniertes Geocaching-Projekt. Jeweils einen Tag lang konnten sich die Klassen der Stufen 5 bis 7 eine Auszeit an der frischen Luft gönnen und dabei neben dem Wandern Erfahrungen mit der GPS-Navigation sammeln sowie interessante Rätsel lösen. Bei dem an das Outdoor-Hobby Geocaching, einer Art moderner Schnitzeljagd, angelehnten Projekt, galt es zunächst, in kleineren Teams jeweils vier Aufgaben aus den Bereichen Mathematik, Erdkunde und Wissen über den Stadtteil Lüttringhausen zu lösen. Die Aufgaben, auf einer ca. vier Kilometer langen Strecke im Lüttringhauser Stadtwald und der Garschager Heide versteckt, mussten dabei zunächst mit Hilfe von geografischen Koordinaten und einem GPS-Gerät gefunden werden. Danach gab es dann ein anspruchsvolles Rätsel für die ganze Klasse, das zu einer als Belohnung prall mit Süßigkeiten gefüllten Dose führte. Abschließend wartete ein gemütliches Picknick auf einer großen, von einem ansässigen Bauern zur Verfügung gestellten Wiese. Die Resonanz bei den Kindern war überwältigend. In einer ausführlichen Feedback-Runde wurde ermittelt, was jedem Einzelnen an dem Projekt gefallen hatte und welche Punkte beim nächsten Mal verbessert werden sollten.„Es war wie Schule im Freien, nur entspannter“, meint Alina, Klasse 7a. Auch ihre Klassenkameradin Melda genoss es, beim Lernen den nötigen Spaß zu haben. Mancher Schüler hat vielleicht sogar ein neues Hobbygefunden: „Das GPS möchte ich auch gerne haben, das macht so viel Spaß“, erklärt Florian, der mit seiner Klasse 5a in die Landschaft gezogen war.
Das Geocaching-Projekt war mit der tatkräftigen Hilfe der Schüler Björn Zirden und Jan Malte Brandt (Klasse 7b) vorbereitet worden und ist der Versuch, die schon lange an der Schule etablierten Wandertage mit Technik, Rätseln und Teamarbeit aufzulockern und so für die Schüler attraktiver zu gestalten. Für die Zukunft gibt es auch noch andere Ideen, z.B. das nun erprobte Projekt zu nutzen, um den neuen Fünftklässlern auf spielerische Art denStadtteil und ihre neue Schule näher zu bringen.

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