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Graffiti: Triste Häuserfassaden warten auf fröhliche Farben

Foto: Lothar Kaiser

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Es sah nach einer „unendlichen Geschichte“ aus, und der Waterbölles berichtete mehrfach darüber. Doch nun sind die alten, teilweise wieder übermalten Graffitis an der Betonwand an der Haddenbacher Straße doch endlich einem neuen, ansprechenderen Bild gewichen. Das neue, etwa 130 Quadratmeter große Graffiti wirkt zwar unvollendet. Aber das ist Absicht. Der Wuppertaler Marko Leckzut (38), der in den vergangenen Wochen häufig mit der Sprayflasche in der Hand von der Wand zu sehen war (rund 70 benötigte er insgesamt), teilweise auf einer Leiter, die dann sein Vater sicherte, wollte darstellen, wie trist eine Stadt ohne Farbe aussieht und wie bunt mittels legaler Graffiti-Kunst.  Rechts im Bild der fröhliche „Farbgeber“, ein VW-Bus aus den 70er Jahren, und links die Häuserfassaden, die noch auf Farbe warten. Der Werbe- und Gebrauchsgrafiker (im Bild links neben seinem Vater) hat – wie die meisten Sprayer – schon während der Schulzeit seine ersten Graffitis gesprayt. Für die Verunstaltung von Bussen, Zügen und Wänden hat er allerdings kein Verständnis. Denn mit Kunst habe das rein gar nichts zu tun. Das Angebot der Stadt Remscheid, das die Remscheider Grünen initiiert hatten, findet Leckzut gut – und wünscht „Remscheid in Farbe“ weitere Teilnehmer mit guten Ideen. Interessenten können Streetworker Hans-Gerd Zimmer ansprechen oder bei der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Remscheid, Haddenbacher Straße 38, 42852 Remscheid, ihre Entwürfe einreichen. Die Spraydosen für ihr Graffiti bezahlt die finanzschwache Stadt Remscheid allerdings nicht.   Bleibt zu hoffen, dass die Arbeit von Marko Leckzut  länger heil bleibt als die von Rene Schneider (baixart.de) an einer Betonwand an der Ludwigstraße unterhalb des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums (EMA). Da tobten sich im April ein paar unbekannte Schmierfinken aus – ohne Sinn und Verstand.

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