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Minister wiederholte seine Bedenken gegen ein DOC

Fotomontage: Fraktion der W.i.R. /mcmuffin.de

Die am 9. Juli am Hasenberg gestartete Postkartenaktion der W.i.R. läuft weiter. Wie viele Postkarten mit der Bitte um Unterstützung der DOC-Pläne Minister Harry K. Voigtsberger inzwischen erhalten hat, ist nicht bekannt. Zu einer Meinungsänderung haben sie jedenfalls offenkundig nicht geführt. Denn bei seiner jüngsten Stippvisite im Remscheider Berufsbildungszentrum wiederholte der Minister auf Nachfrage seine Bedenken, dass der Einzelhandel in der Innenstadt durch ein Designer Outlet Center an der Blume geschwächt werde. Wenn aber ein gemeinsames Konzept gelänge, die Abstimmung der jeweiligen Angebote ...

Das wiederum machte den Befürwortern des DOC ein klein wenig Mut. Doch ob ein Gesamtkonzept gelingt, ist mehr als fraglich. Schon bei der Frage der Öffnung der unteren Alleestraße für den Fahrzeugverkehr sprachen lediglich die Wirtschaftsjunioren wie aus einem Munde, die betroffenen Einzelhändler aber nicht. Und mancher Geschäftsmann sagte dazu gar nichts.

Eingebunden in ein solches Konzept müsste dann auch das Alleecenter mit seinen zahlreichen Mietern sein. Kaum vorstellbar, dass die sich mit dem DOC-Betreiber auf eine gemeinsame Linie verständigen könnten. Gegenwärtig signalisiert die Alleecenter-Werbung in den Lokalzeitungen sehr deutlich: „Wir haben die Waren, die auch ein DOC hätte.“

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Kommentare

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Christoph Humpert am :

Das Alleecenter bietet nur teilweise vergleichbare Waren eines DOC. Die Marken bildet das Alleecenter fast gar nicht ab. Vielleicht gibt es bei vergleichbaren Waren eine Überschneidung von 20-30%, bei Marken vielleicht knapp zehn %. Dies liegt daran, dass Remscheid keine größeren hochwertigen Bekleidungsgeschäfte vorzuweisen hat. In Wuppertal und mit Einschränkung in Solingen liegen diese Werte sicher höher (z.B. Peek&Cloppenburg)

Armin Gerhardts am :

Ja wie? Warum hat das Allee-Center dies nicht mal schon vorher gesagt? Seit Jahren pilgern Millionen Menschen über die A1 vorbei an Remscheid nach Roermond, obwohl sie genauso gut nach Remscheid ins Allee-Center hätten kommen können? Oder ist ein DOC vielleicht doch ein ganz anderer, und wie man in Roermond sehen kann, gerne angenommener Ansatz? Wenn die Innenstädte so sehr ein DOC fürchten, sollten sie bereits heute[ (!) überlegen, warum sie nicht konkurrenzfähig sind, und nur durch den Vorteil des "es gibt nichts anderes in der Region und ich bin schon hier" überleben können. Jedes Geschäft, was bei einem etwaigen Bau eines DOC schließen muss, sollte sich an die eigene Nase fassen, und nicht mit dem Finger auf andere zeigen. Von einer Aussage wie "Soll das DOC doch kommen. Wir zeigen schon, wer hier die bessere Leistung liefert" habe ich in der ganzen Diskussion noch nichts gelesen. Werdet konkurrenzfähig, und ihr werdet von einem DOC profitieren können, der Rest muss halt sterben. Als Verbraucher sehe ich keinen Nachteil darin, wenn starke Konkurrenz schlechte Mitbewerber aus dem Spiel kegelt. Letztendlich entscheidet doch das Angebot. Es scheint mir so, als wäre der Wille gegen ein DOC nichts anderes als der Wunsch,in Ruhe weiter schlummern zu wollen. Damit gewinnt langfristig weder der Kunde noch die Innenstadt, noch die dort angesiedelten Händler. Konkurrenz belebt das Geschäft,hieß es mal. Heute glaubt man, dass "Innenstadtkonzepte" das Geschäft beleben. Wir werden sehen, ob der Patient weiterlebt, enn man auch hier den Tropf abklemmen muss, ob es eine lebenserhaltende, oder eben doch nur eine lebensverlängernde Maßnahme war.

Udo Schmidt am :

Vielen Dank, Herr Gerhardts. Da kann ich Ihnen in allen Punkten nur zustimmen. Vom einem DOC in Remscheid werden alle profitieren. Und diejenigen, die nur auf eine Art "Gebietsschutz" hoffen, werden sich, ob mit oder ohne DOC, auf Dauer sowieso nicht halten.

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