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Die Arbeit am Weltkulturerbe-Antrag ist in vollem Gange

Pressemitteilung der Bergischen Entwicklungsagentur GmbH

Für den Weltkulturerbe-Antrag zur Müngstener Brücke und den hoffentlich ersten positiven Bescheid seitens des Landes werden viele Gutachten vonnöten sein. Daher haben sich Renate Falkenberg von der Unteren Denkmalbehörde Stadt Remscheid sowie ihr Amtskollege Andreas Kleinhenz aus Solingen mit Carsten Zimmermann, Projektleiter der Bergischen Entwicklungsagentur, auf den Weg nach Augsburg gemacht. Im dortigen Archiv der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG (MAN) erhofften sie alte Pläne, Verträge, Rechnungen, Bilder und Filmmaterial zu finden. Und sie sind in während der neunstündigen Suche und Sichtung fündig geworden: Ein besonderer Schatz ist der Originalvertrag zwischen MAN und der Eisenbahndirektion Elberfeld als damaliger Auftraggeber. Das Pamphlet von rund 60 Seiten in Sütterlin-Schrift ist jetzt ins Bergische Städtedreieck gereist. „Freundlicherweise hat man uns das Originalschriftstück ausgeliehen, um es ausführlich auswerten zu können“, freut sich Zimmermann. Originalpläne und statische Berechnungen habe es leider kaum gegeben, dafür aber gute Dokumentationen des Baus in Buchform, in denen die Pläne in kleinerem Format abgebildet sind. Auch sehr viel Film- und Bildmaterial wurde gefunden und soll nun aufbereitet werden. Goldener Niet bewiesen „Wir haben uns nur mit dem Karton Müngstener Brücke beschäftigt, es gibt aber auch noch mehr Kartons zu Brückenbauten der MAN, die weiteres Material enthalten könnten“, berichtet Zimmermann. So wird man sich gegebenenfalls erneut nach Augsburg aufmachen. Besonders fasziniert waren Zimmermann und seine Mitstreiter von dem Originalschriftverkehr von Anton von Rieppel, dem Erbauer der Brücke und damaligen Generaldirektor der MAN. Ein herausragender Fund ist aber ein besonderes handschriftliches Dokument. Datum und Urheber sind nicht zu ermitteln, jedoch gibt darin ein am Brückenbau beteiligter Mitarbeiter mit 84 Jahren bekannt, dass er den goldenen Niet eingeschlagen habe – damit ist bewiesen, es ist doch keine Sage.

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Kommentare

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Armin Gerhardts am :

Pamphlet? Ist das jetzt nur in die Pressemitteilung gerülpst, um mal noch ein Fremdwort zu streuen?

Lothar Kaiser am :

Gute Frage, Herr Gerhardts. Da hat sich offsichtlich jemand bei der Bergischen Entwicklungsagentur im Wort vertan. Das erinnert mich an ein anderes Wort, das häufig falsch verwandt wird (ich kenne allein zwei Ratsmitglieder, die es falsch gebrauchen): Ansinnen. Das ist eine Forderung, die man zurückweist. Falsch ist es, von einem Ansinnen zu sprechen, wenn man ein eigenes Anliegen meint. Aber man braucht nur in die Zeitungen zu gucken oder aufmerksam die Radionachrichten zu hören, um festzustellen: Wer viel macht, macht auch mal Fehler. (Wobei ich allerdings den Eindruck habe, dass sie mehr werden.) Über gelegentliche haarsträubende Tippfehler im Waterbölles will ich lieber nichts weiter sagen...

Armin Gerhardts am :

Aufmerksamkeit schadet der Gesundheit, Herr Kaiser! Ich bin auch immer begeistert von unser aller Kanzlerin, die sich als Physikerin tatsächlich traut, epochale Änderungen als "Quantensprung" zu betiteln. Meine Verwunderung hier war aber ganz historischer Natur, da ich mich derzeit selber intensiv mit der Brücke beschäftige und über offizielle Pamphlete nicht verwundert wäre, allerdings schon zwischen der ehemaligen Königlichen Eisenbahndirektion Elberfeld und MAN. Es war für mich also zunächst eher verwirrend.

Michael Dickel am :

Ohne Frau Doktor ans Bein pinkeln zu wollen, der Begriff Quantensprung ist sicher physikalisch falsch, wird aber wenigstens umgangssprachlich (fälschlicherweise) verwendet. Pamphlet ist sicher ebenfalls falsch - es würde mich aber nicht wundern, wenn genau das auf dem Vertrag in feiner Schrift als Überschrift verwendet wurde. Aber vielleicht sollten wir uns hier der Korinthenkackerei widmen - ich finde, dass passt zu Remscheid. Denn gerade heute kann man im Waterboelles wieder vieles dazu finden. Die Fragen der Grünen zum Outlet Center - aber noch viel mehr, der historische Beitrag zur Talsperre. Da merkt man, der schlaue Remscheider wohnt in Wermelskirchen. :-)

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