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Faiveley Remscheid - der Fortgang eines Trauerspiels

Waterbölles-Kommentar

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Geld macht gierig, oder: Es geht doch nichts für verantwortungsbewusste, weitsichtige Manager. Da heißt es seit Monaten, die Firma Faiveley (vormals BSI Verkehrstechnik) suche einen größeren Standort. Und was kommt heraus: Es geht um Stellenabbau. 60 Arbeitsplätze sollen wegfallen, erfuhr die empörte Belegschaft gestern von Geschäftsführer Dr. Martin Lange bei einer Betriebsversammlung im Metropol-Kino. Der hatte vorher noch per Handy aus der Konzernzentrale in Paris letzte Instruktionen erhalten. Die Produktion der Bremsgestänge soll demnach zunächst in Nordfrankreich, in Amiens, weitergehen, später aber, so wurde gemunkelt, in Billiglohnländer verlagert werden. Und was dann in Remscheid von Faiveley noch übrig bleibt, steht ebenfalls zur Disposition, soll im kommenden Jahr in eine leerstehende Halle in Witten-Annen abwandern. Für Remscheid bedeutet das einen empfindlichen Verlust von Arbeitsplätzen, Kaufkraft und Steuereinnahmen. Und eine weitere Industriebrache. Aber was schert das einen Konzernchef in Frankreich. Faiveley Remscheid ist zwar für ihn bis heute kein Verlustbringer, im Gegenteil. Aber wo Gewinnmaximierung das oberste Gebot zu sein scheint, sind das alles „zu vernachlässigende Größen“. Traurig.

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Waterbölles am : "Kukko"-Gelände in Hasten steht nach Umzug zum Verkauf

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Waterbölles am : "Bökerbau" hat in aller Stille den Besitzer gewechselt

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Nachdem die Firma Faiveley (vormals BSI Verkehrstechnik) 2008 aus dem „Bökerbau“ an der Weststraße ausgezogen und den Betrieb nach Witten-Annen verlagert hatte, stand die ehemalige BSI-Werkshalle, Baujahr 1940, mehr als vier Jahre lang leer. Der Eigentü

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Chronist am :

Der Konzernchef der Faiveley S.A., Robert Joyeux, besuchte am Dienstag Gast dieTochterfirma Faiveley Transport Remscheid GmbH. Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Remscheider SPD-Vorsitzende Jürgen Kucharczyk hätte - nach dem Gesprächstermin mit dem Betriebsrat – gerne gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Beate Wilding die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Joyeux genutzt. Kucharzyk bedauert in einer Presseerklärung, dass dieses Gespräch nicht zustande kam. Weiter heißt es darin: "Von Seiten des Unternehmens wurde hier die Chance verpasst, im Interesse der Beschäftigten nach möglichen Lösungswegen in Remscheid zu suchen. Wie sich jetzt herausgestellt hat, soll eine anzumietende Fläche des neuen möglichen Firmenstandortes in Witten anstelle von 35.000 m² nur noch 12.000 m² betragen. Flächen dieser Größe können wir dem Unternehmen allerdings auch in Remscheid zur Verfügung stellen. Ein Umzug nach Witten wäre aus meiner Sicht daher obsolet. Das gute, qualifizierte Personal könnte z.B. auch in Bergisch Born weiterhin in dem wichtigen Produktionssegment eine Perspektive haben." Die Oberbürgermeisterin und er würden diesbezüglich auch weiterhin das Gespräch mit der Geschäftsleitung von Faiveley Remscheid suchen.

Chronist am :

Ob die Oberbürgermeisterin noch einmal Gelegenheit hatte, mit der Geschäftsleitung von Faiveley zu sprechen, ist nicht bekannt. Eine offizielle Presseerklärung der Stadt gibt es (auch) dazu nicht. Tatsache ist: Von Januar an produziert Faiveley in Witten. Den Remscheider Systemhersteller für Schienenfahrzeuge, vor mehr als 150 Jahren gegründet, hatte der französische Konzern vor drei Jahren übernommen. Hergestellt werden Kupplungs- und Bremssysteme für Straßenbahnen, den ICE oder den französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV.

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