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Eisenwarenmesse startet heute - Wirtschaftsförderer sind dabei

Im bergischen Städtedreieck ist Kooperation angesagt. Auf allen Gebieten. In Politik, Wirtschaft, Kultur etc. Man kann es nicht oft genug fordern. Und man muss positive Ansätze loben. Heute den Gemeinschaftsstand von 34 bergischen Werkzeugherstellern auf der Internationalen Eisenwarenmesse („Practical World“) In Köln. 14 davon kommen aus Remscheid. Die Gesamtzahl der Remscheider Firmen, die die Kölner Messe beschicken, ist mit 58 allerdings vier mal so groß. Die 44 Remscheider Aussteller mit eigenem Messestand sind daher sicherlich mit gemeint, wenn die Stadt Remscheid nicht ohne Stolz von „geballter Kompetenz der bergischen Werkzeugindustrie“ spricht.

Von heute an bis zum 8. März präsentieren auf der weltgrößten Fachmesse für Werkzeug, Sicherungstechnik, Schloss und Beschlag, Bau- und Heimwerkerbedarf mehr als 3.600 Aussteller aus 56 Ländern ihre Produkte. Da heißt es für die bergischen Unternehmer dabei zu sein, um  dabei zu bleiben. Insgesamt 116 aus Solingen, Remscheid und Wuppertal sind vertreten.

Im Obergeschoss der Halle 10 befindet sich der Gemeinschafts-Messestand der 34 Hersteller auf nunmehr fast 800 Quadratmetern, um den sich im Vorfeld die drei Wirtschaftsförderungen von Remscheid, Solingen und Wuppertal intensiv gekümmert haben. Zitat: „Das einheitliche, offene Erscheinungsbild des großen bergischen Messestandes signalisiert alles andere als Kleinteiligkeit. Man wird nicht nur gesehen, sondern auch gezielt wahrgenommen.“

Jürgen Altmann (Wuppertal), Bernd Clemens (Solingen) und Joachim Karp  (Remscheid) haben seit Beginn der Planungsphase die Unternehmer begleitet und unterstützt. Gemeinsame Werbung wurde realisiert, es fanden Seminare und Meetings statt. Und während der gesamten Messezeit stehen Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung Remscheid als kompetente Ansprechpartner bereit. Wobei anzunehmen ist, dass die größeren Firmen – darunter so bekannte Namen wie so bekannte Firmen wie Flött, Dako, Edessö, Elora, Gedore, Hazet und Matador - auf der Kölner Messe eher einen „Alleingang“ bevorzugen und es die kleineren sind, die sich gerne in die Obhut der Wirtschaftsförderung begeben haben. Und diese Förderung macht Sinn.

Am vorletzten Tag des Messe dürfte erkennbar sein, ob sich dieser Einsatz auch wirtschaftlich gelohnt hat. Oberbürgermeisterin Beate Wilding gehört zu denen, die es als erste erfahren werden. Denn an diesem Tag (Dienstag, 7. März) besucht sie die heimischen Aussteller in Köln. Zusammen mit Vertretern des Rates der Stadt. Deren Interesse gilt der speziellen Situation der Branche und deren Einschätzung der Konjunktur und des Standortes Remscheid. Und man kann doch sicher davon ausgehen, dass die so gewonnenen neuen Erkenntnisse sich auf kommunalpolitische Entscheidungsprozesse auswirken werden, oder? (;-)

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