Skip to content

Kreisverkehr am Hauptbahnhof wird von Experten gelobt

  • Ralph Scheerer: Ein klassisches Beispiel für Fehlplanungen im Verkehrswesen unserer Stadt ist der Kreisverkehr Willy-Brandt-Platz: Eine unklare Fahrstreifensituation und die elliptische Form machen ihn gefährlicher, als er sein müsste. Zudem ist der Einsatz von Ampeln zumindest eine Überprüfung wert. Auch die Kreuzung Kipperstraße / Haddenbacher Straße ist unübersichtlich und damit gefährlich.
  • Stadtverwaltung: In der Fachliteratur wird der Verkehrsknotenpunkt am Hauptbahnhof als positives Beispiel für einen beampelten Kreisverkehr mit innenliegender Bushaltestelle beschrieben. Gegenüber dem vorherigen Ausbauzustand (viele signalisierte Einmündungsbereiche) hat sich z.B. die Anzahl der Verkehrunfälle erheblich reduziert. Die Notwendigkeit der Signalisierung wurde bereits häufig diskutiert, ist jedoch auf Grund der innenliegenden Bushaltestellen und der langen Fußgängerüberwege unvermeidlich. Die Notwendigkeit einer guten Markierung der Fahrstreifen ist unstrittig; die Markierung wird regelmäßig (so auch wieder im Juli dieses Jahres) erneuert. - Die Kreuzung Kipperstr. / Haddenbacher Str. ist, auch noch in Verbindung mit dem nahe gelegenen Einmündungsbereich der Fichtenstraße, als schwierig zu bezeichnen, stellt jedoch keinen Unfallhäufungsbereich dar. In der Regel kommt es nur zu Auffahrunfällen in der Fichtenstraße. Schwerpunktmäßig wird die Markierung erneuert, um den Fahrzeugführern eine gute Sicht untereinander (besonders für die Linksabbieger aus der Kipperstraße) zu ermöglichen.(aus der Eingabe von Ralph Scheerer, die am 20. Juli von der Beschwerdekommission nicht abschließend behandelt wurde, und die Antwort der Verwaltung)

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Zur Verbesserung der Fahrgastinformation sollen in Abstimmung mit den Verkehrsbetrieben am Hauptbahnhof Remscheid zwei Info-Vitrinen und am Bahnhof Lennep eine Info-Vitrine aufgestellt werden. In den Vitrinen werden dann Informationen zu Fahrplänen der Bus- und Bahnlinien, sowie Tarifinformationen und weitere für die Kunden des Nahverkehrs relevante Informationen ausgehängt. Die ca. einen Meter hohen und 85 Zentimeter breiten Vitrinen sollen, so die Verwaltung, beidseitig nutzbar sein. Die Ausgaben von jeweils etwa 1.100 € muss der der Haupt- und Finanzausschuss genehmigen.

Lothar Kaiser am :

Was am 13. September die Mitglieder der Bezirksvertretung Alt- Remscheid und am 28. September die der VS Lennep erfuhren, erreicht den Seniorenbeirat in seiner Sitzung am 2. Februar. Und noch immer ist von "...soll aufgestellt werden" die Rede. Eine Jahrhundertaufgabe??

Felix Staratschek am :

Aus Fahrgastsicht ist der ganze Hauptbahnhof eine Katastrophe! Statt den Umbau zu nutzen, Bus und Bahn näher zusammenrücken zu lassen, wurde im Straßenbereich fast alles belassen, wie es ist und nur die Optik verändert. Ein kleiner Busbahnhof wäre hier sinnvoll gewesen. weder kann man hier Buslinien enden oder beginnen lassen, noch kann hier mal eine Buslinie ein paar Minuten Pause machen, um einen Zuganschluss herzustellen. Die Haltestelle muss geräumt werden, weil ja die nächsten Busse rein müssen! Mit diesem Remscheid 21 fährt die Buslinie 675 nach Plan genau dann ab, wenn mein Zug eintrifft! Und nur bei Verspätung erwische ich diesen Bus. Hat aber der Zug nur wenig Verspätung, ist die 655 weg, mit der ich die 615 erreiche. Würde letztere am Hauptbahnhof beginnen, wäre der Anschluss deutlich sicherer. Die Busse hätten aus dem Kreisverkehr in einen Buskreis fahren können direkt zum Ende der Fußgängerbrücke über die Bahn. Und das Geschäftszentrum hätte zwischen Busstraße und Kreisverkehr Platz gehabt. Vorschläge für eine fahrgastorientierte Lösung hat es ja gegeben. Seit einem Jahr muss ich von Radevormwald nach Hasten pendeln und muss dabei kräftig vom Zug zum Bus hasten, um alle Anschlüsse zu bekommen. Attraktiver ÖPNV sieht anders aus. Aber die Fahrplanmacher der Stadtwerke können auf den Strukturen, den ihnen die Stadtplanung geliefert hat, keinen sinnvollen Fahrplan anbieten. Die Buslinie 615 von Wuppertal müsste natürlich am Hbf. enden, was aber mit dieser Inselhaltestelle nicht geht. Wer so eine Anlage plant oder lobt, kann auf keinen Fall ein Fahrgast öffentlicher Verkehrsmittel sein.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!