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In Küppelstein rücken demnächst Rückepferde an

Frei nach dem Berliner Gassenhauer könnte man sagen „In Küppelstein, in Küppelstein ist Holzauktion“. Gesungen hat Forstamtsleiter Markus Wolff allerdings nicht, als er die Presse darüber zu einem Zeitpunkt informierte, als das Ganze noch gar nicht richtig angelaufen war. Der Grund: Er wollte „aufgrund der Sensibilität des Gesamtbereiches (FFH- und Naturschutzgebiet) sowie des dortigen Erholungsschwerpunktes“ so frühzeitig über Sinn und Ziel der „Durchforstungsmaßnahme – die selektive Entnahme von Bäumen, um andere zu fördern - informieren, um etwaigen Bürgerbeschwerden oder Sorgen frühzeitig entgegen zu wirken. Dabei machte er klar, dass die Baumfällaktion fachlich mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Biologischen Station Mittlere Wupper abgestimmt ist und der weiteren Entwicklung des Naturschutzgebietes dient.

Fast 800 Hektar groß ist der Wald, der sich von Solingen-Burg über das Forsthaus Küppelstein oberhalb des Brückeparks Müngsten bis nach Wuppertal-Ronsdorf erstreckt. Er ist zum größten Teil besonders geschütztes FFH=Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (so genannt nach einer Richtlinie der europäischen Union). Bei den 250 Buchen auf den vier Hektar rund um Küppelstein, die in den vergangenen Wochen weiß markiert wurden und die in diesem Winter der Motorsäge zum Opfer fallen sollen, handelt sich um schwächere Bäume; wenn sie weichen, können die gesünderen Bäume noch besser wachsen. Schließlich soll der Buchenbestand bei Küppelstein 150 Jahre alt werden; die meisten Buchen haben folglich noch siebzig Jahre vor sich. Eine ausgewachsene Buche hat einen Kronendurchmesser von dreißig Metern. Das bedeutet dann 30 bis 50 Buchen pro Hektar.

Um den Waldboden zu schonen, aber auch aufgrund der Hanglage will das Forstamt die geschlagenen Bäume nicht mit Motorfahrzeugen, sondern mit Hilfe so genannter Rückepferden zu Sammelplätzen transportieren. Vom Verkauf der Stämme erhofft sich die Stadt einen Erlös von ca. 12.000 Euro. Privatleute, die die Baumkronen zersägen und Kaminholz machen wollen, können sich beim Revierförster melden. Ein Festmeter Buche kostet 50 Euro und liefert so viel Brennwert wie 270 Liter Heizöl (Preis ca. 270 Euro), ist also eine preiswerte Alternative zur Ölheizung. Vorausgesetzt, man besitzt einen Kamin…

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