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Oberstadtdirektor a.D. Dr. Günter Krug starb mit 85 Jahren

Dr. Günter KrugPressemitteilung der Stadt Remscheid

Der langjährige ehemalige Remscheider Oberstadtdirektor Dr. Günter Krug ist am 14. August im Alter von 85 Jahren verstorben. Auf Wunsch der Familie hat die Beisetzung im engsten Familienkreis stattgefunden. Herr Dr. Krug war nach seinem Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Köln und seinem Vorbereitungsdienst beim Land Nordrhein-Westfalen am 1. Juni 1954 in den Dienst der Stadt Remscheid als Leiter des Rechtsamtes eingetreten. Der Rat der Stadt Remscheid wählte den aus Remscheid stammenden Juristen am 21. Dezember 1959 einstimmig zum Beigeordneten. Am 20. Juli 1964 wurde er einstimmig zum Stadtdirektor gewählt. Im darauf folgenden Jahr wählte der Rat ihn für eine Amtszeit von 12 Jahren zum Oberstadtdirektor. Diese Wahl erfolgte wie seine Wiederwahl am 22. Februar 1977 einstimmig. Mit Erreichen der Altersgrenze wurde Herr Dr. Krug zum 31. Juli 1989 in den Ruhestand versetzt. Als Oberstadtdirektor war Herr Dr. Krug somit für 24 Jahre Leiter und höchster Beamter der Remscheider Stadtverwaltung.

Oberbürgermeisterin Beate Wilding würdigte die Verdienste des Verstorbenen: „Herr Dr. Krug hat während seines knapp 40jährigen Dienstes für die Stadt Remscheid eine wichtige Epoche geprägt und sich dabei besondere Verdienste um seine Vaterstadt erworben. Als Leiter der Remscheider Verwaltung begleitete er maßgeblich die Bebauung des Hasenberges in Lennep, die Entstehung des Allee-Centers seit Mitte der 1970er Jahre und die Erschließung des Rather Kopfes für die Wohnbebauung. Während seines Wirkens wurde die Schullandschaft Remscheids durch den Neubau der Realschule Hackenberg, der Hilda-Heinemann-Schule und der Gemeinschaftshauptschule Hackenberg grundlegend verändert und ergänzt. Durch sein umsichtiges, freundliches und zurückhaltendes Wesen und seinen Sachverstand hat er sich über die Mitarbeiterschaft der Stadtverwaltung hinaus große Anerkennung erworben. Rat und Verwaltung der Stadt Remscheid trauern mit der Familie um den Verlust eines Menschen, dem Remscheid in Dankbarkeit verbunden bleibt.“ Die Funktion des Oberstadtdirektors wurde von der britischen Militärregierung in Nordrhein-Westfalen nach englischem Vorbild eingeführt. Damit wurde die im Rheinland traditionelle Einheit der Aufgaben des Repräsentanten und Ratsvorsitzenden auf der einen Seite und des Leiters der Stadtverwaltung aufgegeben. Mit der grundlegenden Reform der Gemeindeordnung zu Beginn der 1990er Jahre wurde diese Trennung wieder aufgegeben. Den Gemeinden wurde zwischen 1994 und 1999 die Möglichkeit eingeräumt, von der so genannten „Doppelspitze“ - bestehend aus einem ehrenamtlichen Oberbürgermeister und einem hauptamtlichen Oberstadtdirektor - zum hauptamtlichen Oberbürgermeister nach dem Vorbild der süddeutschen Ratsverfassung zu wechseln. Dieser Wechsel wurde in Remscheid zum 1. Januar 1995 vollzogen. (Büro der Oberbürgermeisterin)

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Kommentare

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Chronist am :

Die Meldung aus dem Rathaus kam heute Vormittag, zwei Wochen nach dem Tode des beliebten Oberstadtdirektors a.D. Seltsam. War die Stadtverwaltung erst jetzt darüber informiert worden? Antwort: Es war wohl der Wunsch der Familie.

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