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Die Müllmenge sinkt und die Gebühren steigen

Die Remscheider Entsorgungsbetriebe erhöhen zum 1. Januar 2007 mit Zustimmung des Rates der Stadt die Gebühren für die Straßenreinigung, die Entwässerung und die Abfallentsorgung. Das bedeutet für Hausbesitzer wie Mieter höhere Nebenkosten. Die Gebühren für den Winterdienst (Priorität I) zum Beispiel steigen um 26 Cent pro Frontmeter Grundstück auf 1,48 Euro. Das bedeutet eine Steigerung um 21,31 Prozent. Die Kosten für die Sommerreinigung innerörtlicher Straßen sinken dagegen um 3 Cent auf 1,38 Euro (ein Minus von 2,13 Prozent). Um 24 Euro steigt Gebühr für die 120-Liter-Restmülltonne auf dann 305 Euro fällig. Die Gebühr für die Biotonne sinkt um 29,36 Prozent (auf 38,50 Euro für die 120-Liter-Tonne und auf 77 Euro für die 240-Liter-Tonne). Die Abwassergebühr steigt um drei bis fünf Prozent. Die Kanalbenutzungsgebühren für die Ableitung und Behandlung des Niederschlagswassers bleiben gegen­über dem Vorjahr unverändert. Für eine vierköpfige "Familie Mustermann" haben die Remscheider Entsorgungsbetriebe insgesamt eine Mehrbelastung von 28,40 Euro im Jahr errechnet (ein Plus gegenüber 2006 von 3,39 Prozent).

 

Die Kanalbenutzungsgebühren für Schmutzwasser steigen gegenüber dem Vorjahr um sieben Cent pro Kubikmeter (2,9%). Dazu die REB in ihrer Beschlussempfehlung für den Rat der Stadt: „Wie bereits in den Vorjahren ergibt sich im Rahmen der Kalkulation für das Jahr 2007 eine Belastung für die Entwicklung der Gebührensätze aus dem Rückgang der Wassermengen. Die relevanten Wassermengen sinken gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent. Allein aus dem Rückgang des Wasserverbrauches ergibt sich somit bei unveränderten Kosten ein Anstieg des Gebührensatzes um drei Cent pro Kubikmeter.“

Entsprechend wirkt sich auch der Rückgang des Restmülltonnenvo­lumens in der Kalkulation der Gebührensätze aus. Der für die Gebührenkalkulation 2007 Restmüll zu berücksichtigende Ertragsausfall beträgt  nach Angaben der REB 108.000 Euro. Seit 2002 sei das Restmülltonnenvolumen um 9,14 Prozent zurückgegangen. Dies entspreche einem Gebührenausfall in diesem Zeitraum in Höhe von 746.000 Euro. Der nach Auflösung einer Gebührenrückstellung verbleibende Fehlbetrag müsse durch eine Gebührenerhöhung von ca. 8,5 Prozent ausgeglichen werden. Die REB: „ Die daraus resultierenden Gebührensätze liegen allerdings noch immer unter dem Gebührenniveau des Jahres 2002.“ Die 120-1-Restmülltonne mit 14-tägiger Leerung verteuert sich beispielsweise um zwölf Euro im Jahr.

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