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EWR baut in Schieberhaus der Talsperre eine Turbine ein

Foto: Stadtwerke Remscheid

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat der EWR GmbH die Genehmigung erteilt, in der Eschbachtalsperre eine Wasserkraftanlage zu installieren, die im Rohrkeller des Schieberhauses der Eschbachtalsperre eingebaut wird. Die dafür geplante Turbine wird bei einer maximalen Schluckmenge von 0,2 m3/s und einer Fallhöhe von rund 18 Metern eine Leistung von 30 kW besitzen. Mit der Turbine können rd. 120.000 kWh Strom pro Jahr erzeugt werden. Der mit dieser Anlage erzeugte Strom wird den Eigenenergiebedarf der Talsperre decken, und der darüber hinaus erzeugte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Die erzeugte Strommenge entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 35 typischen Vier-Personenhaushalten. Die CO2-Einsparung der Wasserkraftanlage beträgt ca. 60 t CO2 pro Jahr.
Die Nutzung der Wasserkraft im Bergischen Land hat eine lange Tradition. Viele noch gut erhaltene, historische Industrieanlagen zeigen, dass z.B. die Wupper bereits früher sowohl als Wasserlieferant als auch als Energiequelle fü
r Mühlen und Hammerwerke genutzt wurde. An zahlreichen Talsperren im Bergischen Land – z. B. an der Wuppertalsperre und an der Bevertalsperre – wurden bereits Wasserkraftanlagen unterschiedlicher Größe installiert, die Energie ins Stromnetz einspeisen. „Unsere neue Wasserkraftanlage an der Eschbachtalsperre wird einen Beitrag dazu leisten, das Wasser im Bergischen Land noch intensiver als bisher als regenerative Energiequelle zu nutzen“, so EWR-Geschäftsführer Prof. Dr. Thomas Hoffmann. Zurzeit laufen bei der EWR die Detailplanungen für den Bau der Wasserkraftanlage, die Ende 2012 installiert und in Betrieb genommen werden soll.  

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Stadtwerke Remscheid am :

Die Bezirksregierung Düsseldorf genehmigte im Oktober 2011 den Bau der Wasserkraftanlage in der Eschbachtalsperre. Am 5.11.2012 wurden alle Teile der Anlage in Remscheid angeliefert. Die Anlage besteht aus einer Durchströmturbine, die als Bypass zur bestehenden Grundablassleitung im Schieberhaus an der Staumauer der Esch-bachtalsperre eingebunden wird. Unter Nutzung der vorgegebenen Fallhöhe von etwa 18 Metern und einer maximal nutzbaren Durch-flussmenge von 209 l/s produziert die Turbine mit einer Leistung von 29 kW ca. 120.000 kWh Strom pro Jahr. Der mit dieser Anlage er-zeugte Strom wird den Eigenenergiebedarf der Talsperre decken und der darüber hinaus erzeugte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Die erzeugte Strommenge entspricht ungefähr dem Jahresbedarf von 35 Durchschnittshaushalten bzw. einer jährlichen CO2-Ein-sparung von 65 Tonnen. Die Nutzung der Wasserkraft im Bergischen Land hat eine lange Tradition. Viele noch gut erhaltene, historische Industrieanlagen zeigen, dass z.B. die Wupper bereits früher sowohl als Wasserlieferant als auch als Energiequelle für Mühlen und Hammerwerke genutzt wurde.

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