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Die Bauarbeiten an der „Balkantrasse“ gehen zügig voran

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Die Kabelverlegearbeiten der Mittelspannungs- und Fernmeldeleitungen auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Rem-scheid-Lennep und Bergisch Born, genannt „Balkantrasse, gehen gut voran und sind zurzeit etwa an der Brücke des Handelswegs über die Trasse – also kurz vor der Trecknase – angekommen. Ein Etappenziel bis zu diesem Punkt waren die Brücken über die Wirtschaftswege in Stöcken. Dort musste eine kurze Pause bei der Leitungsverlegung eingelegt werden, da die beiden Brücken auf der Oberfläche erst eine Asphaltabdichtung – gegen das künftige Eindringen von Wasser in den Brückenkörper – erhalten mussten. Dieser Teil der Brückensanierung wurde vorgezogen, damit die neuen Leitungen nicht bei einer nachträglichen Abdichtung aufwändig gegen Beschädigungen geschützt werden mussten. Nach Abschluss der Abdichtarbeiten wurden die Leitungen über die Brücken und weiter in Richtung Remscheid-Lennep verlegt. Noch im September rechnet die EWR mit der Fertigstellung der Leitungsverlegung sowie mit der Inbetriebnahme der neuen Kabelsysteme.

Zeitlich parallel wurde in den letzten Wochen auf dem Streckenabschnitt vom Bahnhof Remscheid-Lennep bis etwa zur Trecknase eine Zaunanlage erstellt. Dieser Zaun dient der Sicherheit und trennt die nach wie vor in Betrieb befindliche Bahnstrecke des Müngsteners vom zukünftigen Radweg ab. Als Nächstes wird die Sanierung der vier vorhandenen Radwegbrücken in Angriff genommen. Der Auftrag ist vergeben. Darin ist festgelegt, dass die Arbeiten im Zeitraum bis November 2011 ausgeführt werden. Auch die Ausschreibung für den Neubau einer Brücke über die B 237, Bornefelder Straße, hat inzwischen stattgefunden. Hier ist ein kompletter Brückenneubau notwendig, da die alte Eisenbahnbrücke bereits vor mehr als zehn Jahren abgerissen wurde. Zum Einsatz kommt hier eine Aluminiumkonstruktion, wie sie in ähnlicher Bauart auch an der Werkzeugtrasse über die Stachelhauser Straße gebaut wurde. In einem ersten Schritt werden die Wiederlager/Auflager der Brücke auf beiden Seiten der Bornefelder Straße errichtet. Die Brücke selbst wird im Werk vorgefertigt, dann in einem Stück angeliefert und auf die Widerlager gesetzt. Sie soll noch im November aufgestellt wird.

Die Straßenbauleistungen für den Radweg sind zurzeit in der Ausschreibung. Die Abgabefrist für die Angebote endet am 20. September. Eine Beauftragung kann also Ende September / Anfang Oktober erfolgen, so dass ein Baustart noch im Oktober realistisch ist. „Sofern sich der Winterbeginn in diesem Jahr etwas zurück hält, können bis zum Jahreswechsel noch der eine oder andere Kilometer Radweg asphaltiert werden. Als Fertigstellungstermin ist in der Ausschreibung der Mai 2012 vorgegeben. Sicherlich sind dann auch noch kleinere Arbeiten wie Markierungen, Beschilderung und dergleichen zu erledigen. Zum Sommer – sofern es im nächsten Jahr einen gibt – wollen wir die „Balkantrasse“ dann fest in die Hand der Radfahrer übergeben“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH.

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Stadtwerke Remscheid am :

Die mittlerweile neu verlegten Versorgungsleitungen (10-kV-Kabelsysteme) werden das Industriegebiet in Bergisch Born mit Strom aus dem Umspannwerk in Remscheid-Lennep versorgen. Abgeschlossen ist auch die Ausschreibung und Vergabe über den Neubau der Brücke über die B 237 an der Bornefelder Straße. Die bereits vor mehr als zehn Jahren abgerissene Brücke wird durch eine Aluminiumkonstruktion ersetzt. Die Widerlager/Auflager der Brücke werden bereits auf beiden Seiten der Brücke errichtet. Die vorgefertigte Brücke wird in einem Stück angeliefert und auf die Widerlager aufgesetzt. Noch ausstehend ist die Fertigstellung der Sanierung der vier Radwegbrücken. Ende 2011 sollen alle Brücken fertig gestellt sein. Nun kann mit dem Bau des Radweges begonnen werden. Der 6,4 km lange Radweg wird 2,50 m breit und wird auf jeder Seite eine 0,25 m breite Randbefestigung haben. Dabei wird zuerst auf einer Fläche von ca. 23.000 m² der vorhandene Gleisschotter mit mindestens 30 cm Tiefe aufgenommen, gereinigt, gebrochen, mit zusätzlichen Material gemischt und wieder aufgetragen. Nach der Verdichtung wird eine acht Zentimeter starke bituminöse Tragschicht aufgebracht. Sofern sich der Winterbeginn in diesem Jahr etwas zurückhält, können bis zum Jahreswechsel noch der ein oder andere Kilometer Radweg asphaltiert werden.

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