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Arbeitgeber-Statistik sieht Remscheid im Mittelfeld

In einem ein wissenschaftlichen Regionalranking der von Arbeitgeberverbänden gegründeten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) belegt Remscheid Platz 181 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten. Und innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen ist es Platz 22 unter 54 Kreisen und kreisfreien Städten. Das ist in beiden Fällen ein absolutes Mittelfeld – nicht gut, aber auch nicht schlecht. Nachfolgend Remscheid Stärken und Schwächen, wie sie die INSM ermittelt hat. Ob alle Parteien die Stärken und Schwächen Remscheids ähnlich beurteilen, darf bezweifelt werden.

Remscheids Stärken laut INSM:

  • In Remscheid betrug das durchschnittliche Einkommen 30.089 Euro (2005). Bundesweit belief sich die Bruttolohnsumme am Arbeitsort je Beschäftigtem auf durchschnittlich 25.822 Euro. Rang 43.
  • 64,8 Prozent aller Erwerbspersonen hatten im Jahr 2005 in Remscheid einen Job. Damit ist die Arbeitsplatzversorgung in der Stadt vergleichsweise gut. Im Bundesdurchschnitt haben 59,2 Prozent aller Erwerbspersonen zwischen 15 und 65 Jahren einen Job. Rang 57.
  • Die Altersbeschäftigungsquote liegt in Remscheid bei 32,6 Prozent. Im Bundesmittel haben 29,4 Prozent der Einwohner zwischen 55 und 65 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job. Rang 63.
  • Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer betrug in Remscheid 305 Euro je Einwohner (2004). Im  Bundesdurchschnitt belief sich die Einkommensteuerkraft auf 216 Euro je Einwohner. Rang 66.

Remscheids Schwächen laut INSM:

  • Die kommunale Investitionsquote Remscheids betrug im Mittel der Jahre 2002 bis 2004 lediglich 3,1 Prozent. Im Bundesdurchschnitt machten Investitionen 12,1 Prozent aller kommunalen Ausgaben aus. Rang 429.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen in Remscheid erreichte nur einen Wert von 1,6 je 1.000 Einwohner (2004), was Rang 425 bedeutet. Im Bundesdurchschnitt ist die Gründungsdynamik deutlich höher. Der Saldo liegt hier bei 3,3.
  • Der Anteil der Langzeitarbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen belief sich in Remscheid im Jahr 2005 auf 44,5 Prozent. Im Bundesdurchschnitt lag die Langzeitarbeitslosenquote bei 35,4 Prozent. Rang 389.
  • Aus Unternehmersicht gesehen sind geringe Arbeitskosten ein positiver Standortfaktor. In Remscheid bezifferten sich diese auf 34.357 Euro (2004) und waren damit vergleichsweise hoch. Bundesweit betrugen die Arbeitskosten durchschnittlich 30.561 Euro. Rang 370.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) arbeitet für marktwirtschaftliche Reformen und wird durch die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie finanziert (Jahresetat 8,8 Millionen Euro). „Das bedeutet aber keineswegs, dass sie nur die Interessen der Arbeitgeber vertritt“, betont die INSM auf ihrer Internetseite. So verlange sie zum Beispiel einen Abbau von Subventionen. Der frühere Bundesbankpräsident Professor Hans Tietmeyer ist Vorsitzender dieses Netzwerks. Wissenschaftlich begleitet wird die INSM vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

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