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Kein Geld aus der Stadtkasse für Tierzuchtberater

Die Stadt Remscheid hat die öffentlich-rechtliche „Vereinbarung zur Erfüllung der auf dem Gebiet der Tierzucht und Tierhaltung  anfallenden  Aufgaben“  zwischen  dem   Kreis  Mettmann  und  den  Städten Düsseldorf, Remscheid, Solingen und Wuppertal zum 31. Dezember gekündigt. Und dabei bleibt es. Der Versuch des Landrates des Kreises Mettmann, die Stadt in einem Brief an Stadtkämmerer Jürgen Müller in letzter Minute noch zu einem Umdenken zu bewegen, scheiterte im städtischen Finanzausschuss. Der hielt an dem Beschluss fest, die Ausgaben für einen gemeinsamen Tierzuchtberater einzusparen. Bisher waren das 9500 Euro pro Jahr; künftig wären es 4.800 Euro gewesen

„Ich bedaure es außerordentlich, dass angesichts des - im Verhältnis zum Gesamthaushalt - sehr geringen finanziellen Aufwands hier ein seit Jahrzehnten funktionierendes System der interkommunalen Zusammenarbeit zum Ende dieses Jahres aufgegeben wird“, schrieb der Landrat aus Mettmann. Und:  „Es gibt aus meiner Sicht viele und gute Gründe, die für die Landwirte, Züchter und zunehmend auch Hobbytierhalter in unserer Region wichtige Kooperation fortzusetzen. (…) Nicht zuletzt bitte ich Sie zu bedenken, dass es für die stark unter Wettbewerbsdruck stehenden und vielfach von wirtschaftlichen Sorgen geplagten Landwirte in unserer Region sicher ein ungutes Zeichen wäre, wenn wir Dienstleistungen der Verwaltung in Umfang und Qualität nicht nur einschränken, sondern gänzlich aufgeben würden.“ Und ins gleiche Horn tutete in der Sitzung des Finanzausschusses auch Ortslandwirt Rolf Felbick. Tierzuchtberater Bernhard Klein sei ein ausgezeichneter Ansprechpartner in allen Tierzuchtfragen.

 Was der Mettmanner Landrat offenbar nicht wusste, als er an die Stadt Remscheid schrieb: Die ist so finanzschwach, dass sie in diesem Jahr schon weit kleinere Summen eingespart hat nach dem Bauernsprichwort „Kleinvieh macht auch Mist“. Manche Aufgaben des Tierzuchtberaters könne auch der Amtstierarzt übernehmen, war im Ausschuss Bernd Störmer von der W.I.R. für die Beibehaltung der Kündigung. Hilmar Somborn (CDU) wurde noch deutlicher: „4.800 Euro für gutbetuchte Pferdebesitzer?“ fragte er und lieferte die Antwort gleich nach: „Die Stadt Remscheid, die im Sozialbereich kürzen muss, kann dieses Geld nicht aufbringen! Wer eine Dienstleistung haben will, der soll sie auch bezahlen.“

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