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Mit modernster Technik für die Zukunft gut aufgestellt

Foto: Lothar Kaiser

Nicht die großen, sondern die vielen kleineren und kleinen Unternehmen aus Handwerk und Industrie sind die Stützen dieser Stadt. Darauf machte vor 25 Jahren Oberbürgermeister Willi Hartkopf aufmerksam, als die Firma Wiegand an der Industriestraße ihr 100jähriges Bestehen feierte. Und diese Aussage gelte auch heute noch, betonte gestern Vormittag zum 125-jährigen Oberbürgermeisterin Beate Wilding: „Die Firma Wiegand ist ein starkes Stück Remscheid!“  Mit ihr gratulierten als Vertreter der Stadtverwaltung Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz, Dezernent Dr. Christian Henkelmann und Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein, für die Handwerkskammer deren Vizepräsident Siegfried Schrempf, für die Kreishandwerkerschaft Remscheid Kreishandwerksmeister Armin Hoppmann, Geschäftsführer Fred Schulz und Wolfgang Opitz, der Obermeister der Fachinnung für Metall- und Graviertechnik, und für die bergische Industrie- und Handelskammer deren Präsident Friedhelm Sträter. Fred Schulz, ein guter Freund des Hauses, hatte es übernommen, wichtige Zeitmarken aus der Familienchronik zu nennen:

Am Anfang stand eine kleine Schlosserei. Paul Krinke gründete sie am 1.Oktober 1886 an der Bismarckstraße. Im Haus Nr. 126 befindet sich heute eine Gaststätte, „Schmiedestübchen“ genannt in Reminiszenz an den Schlosser-Betrieb. 1923 dann der erste Generationswechsel: Der Schwiegersohn,  Schlossermeister Friedrich Koch übernimmt die Firma; er führt sie bis zu seinem Tode 1971. Im Oktober 1965 hatte er  die Firma zur Industriestraße verlagert, um sie zu erweitern.  Nachfolger ist Schwiegersohn Manfred Wiegand.  Dessen Sohn Jochen, Schlossermeister,  tritt 1986 als persönlich haftender Gesellschafter in die Firma ein, die 1974 mit Fertigstellung einer neuen Produktionshalle in "Manfred Wiegand Metalltechnik oHG" umbenannt wird.

1989 war Manfred Wiegand auf einer Messe in Essen von der hochmodernen Lasercut-Technik so begeistert, dass er sie seinem Sohn Uwe empfahl.  Und schon ein Jahr später gründet Uwe Wiegand parallel zum elterlichen Betrieb die Wiegand GmbH, Lasercut-Service. Als Manfred Wiegand dann 1993 aus der „Wiegand Metalltechnik“ ausscheidet, nimmt Sohn Uwe seinen Platz in der Gesellschaft ein. Zugleich baut er die Laser-Lohnfertigung weiter aus. 1997 fusionieren beide Firmen zur heutigen Wiegand GmbH, Metalltechnik & Lasercut-Service. Auf der firmeneigenen Homepage ist das Metallschneiden mit Laserlicht für Interessenten so beschrieben: „Lasercut, das ist perfektes CNC-Laserschneiden nach Ihren Zeichnungen, Skizzen, Daten.“

Uwe Wiegand. Foto: Lothar KaiserZur gestrigen Jubiläumsfeier konnte Uwe Wieland (Foto links) und seine Frau Sylvia, die 2008 in die Geschäftsleitung eintrat, unter den mehr als 150 geladenen Gästen auch zahlreiche langjährige Firmenkunden begrüßen. Ferner Frank Dehnke, Vorstand der Remscheider Stadtsparkasse, die – so Fred Schulz – im wirtschaftlich sehr schwierigen Jahr 2009 vielen heimischen Betrieben „über den Berg geholfen“ habe. Dazu gehörte auch die Firma Wiegand. „Es war mutig, aber auch richtig, in Krisenzeiten investiert zu haben“, lobte gestern die Oberbürgermeisterin. „Heute ist die Firma für die Zukunft gut aufgestellt!“ Auf modernsten Laserschneidanlagen fertigen heute 25 Mitarbeiter – vor 25 Jahren hatte das Unternehmen gerade mal neun Mitarbeiter - an der Industriestraße und im Zweigbetrieb in Großhülsberg der  Laserteile mit neuester Technik und hoher Laserleistung. In einer ehemaligen Produktionshalle der Firma G. Adolf Lemp war  Großhülsberg 2008 das Angebot der Laserbearbeitung durch neue Maschinen erweitert worden. „Wir denken immer positiv und sind durch hohe Investition ganz vorne am Markt positioniert,“ betonte Uwe Wiegand. Zuletzt war die gesamte Schlosserei mit modernsten Arbeitsplatzsystemen ausgestattet worden. Ebenso wurde der gesamte Maschinenpark aufgerüstet, so dass sich neben den High-Tech-CNC-Laserschneidanlagen auch der klassische Feinblechbau bedarfsgerecht präsentiert.(Schon seit 2003 verfügt das Unternehmen über eine Laseranlage, die mit höchster Präzision Materialien dauerhaft und kostengünstig beschriften kann.)

„Die 125 Jahre Firmengeschichte verdeutlichen einen enormen technischen Wandel“, so Uwe Wiegand. „Ich bin stolz, dieses Jubiläum feiern zu können!“ Und daran hatten auch die Eltern Manfred und Gisela Wiegand Anteil sowie Bruder Jochen. Vater Manfred überreichte Uwe Wiegand gestern eine Urkunde für 50jährige Betriebszugehörigkeit, Bruder Jochen, der die Schlosserei leitet, für 30jährige. Den Seniorchef ehrten anschließend auch Siegfried Schrempf und Friedhelm Stäter. Neben dem Lichtkünstler Lemmi sorgten am Rande der Jubiläumsfeier die "Shoe-Shine Boys" für Unterhaltung, und Salvatore Lerose präsentierte neben dem "Cafe-Mobil" seiner Stiftung, die von der Firma Wiegand seit Jahren unterstützt wird, auch die überdimensionale Spardosen, die normalerweise im  Allee-Center Spenden gegen Mobbing aufnehmen und die die Firma Wiegand zu diesem Zweck erstellt hatte.

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