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Sommerwetter beim Oktoberfest: "Bier gut kühlen!"

Zwei Schläge brsauchte Bezirksbürgermeister Heinz Dieter Roihrweck gestern, ddann floss beim diesjährigen Lenneper Oktoberfest der erste Gerstensaft. Foto: Lothar KaiserIdeales „Wies’n-Wetter“ wie beim Münchner Oktoberfest ist an diesem Wochenende so gut wie sicher. Dass wird Durst machen, und das kann dem Lenneper Verkehrs- und Förderverein, der gestern mit dem traditionellen Fassanstich im Festzelt auf dem Schützenplatz sein 8. Oktoberfest in Folge eröffnete, nur recht sein.  „Von der Stirne rinnen wird der Schweiß“, hatte Bezirksbürgermeister Dr. Heinz Dieter Rohrweck, der den Wetterbericht gehört hatte, das passende Zitat parat. Klaus Kreutzer, dem Vorsitzenden des Verkehrs- und Fördervereins, und seinem achtköpfigen Organisationsteam riet er folglich, „die Heizung auszustellen und das Bier drei Grad kühler auszuschenken“. Mit nur zwei Schlägen – wie am 17. September Münchens Oberbürgermeister Christian Ude zur Eröffnung des 178. Oktoberfestes in der bayrischen Landeshauptstadt - hatte Rohrweck zuvor das erste Fass Bier angeschlagen, neben sich Bürgermeisterin Monika Hein. „O’zapft is!“,  fing die Reporterin des regionalen Radiosenders RSG kurz nach den 16-Uhr-Nachrichten mit ihrem Mikrophon auf, life im Radio zu hören. Oder war’s ein „Prost!“? Im Tusch der Blaskapelle „Die Enzian Buam“ ging das ein wenig unter. Sie ist diesmal ebenso wieder dabei wie die „Stieflziacha“ aus dem Bayrischen Wald.

Im vorigen Jahr sei sogar ein Kamerateam der „Lokalzeit“ des WDR Wuppertal da gewesen, berichtete Kreutzer. Er war vor einigen Tagen von einem Bekannten aus Süddeutschland angerufen worden, der den damaligen Beitrag „Rede mit Ede“ offenbar im Nachmittagsprogramm „Daheim und Unterwegs“ als Wiederholung gesehen hatte. Ede Wolf hatte damals geschildert, vor wie wenigen Zuschauern das Fass angezapft worden war und vergessen zu erwähnen, dass das beim Lenneper Oktoberfest völlig normal ist und auf die Abende im Festzelt nicht schließen lässt. Kreutzer: „Ich habe ihn eingeladen, mal die große Gaudi am Samstagabend mitzuerleben…!“

In den vergangenen drei Monaten tagte das Organisationsteam jede Woche einmal. Dafür, dass alles trotz mancher Schwierigkeiten geklappt habe – „das Festzelt steht!“ – bedankte sich Bezirksbürgermeister Rohrweck bei dem Aktiven des Vereins. Auch diesmal könnte er wieder eine „unterhaltsame Geschichte“ im Zusammenhang mit der Stadtverwaltung erzählen (er meinte das Ordnungsamt), aber… Klaus Kreutzer fing den Ball ohne Scheu auf. Für die Möblierung des Festzeltes habe ein Bauantrag mit Fluchtplan gestellt werden müssen. Vereinsmitglied Dietmar Warias habe schon gebangt, weil gestern um 12 Uhr die Abnahme des Zeltes noch nicht stattgefunden habe. Aber: „Alles okay!“ Bemerkte Rohrweck: „Klaus Kreutzer braucht es doch, unter Dampf gesetzt zu werden!“

„Ordentlich feiern“, wolle man auch beim 8. Oktoberfest, kündigte Kreutzer an. „Vielleicht auch ein bisschen über die Stränge schlagen, aber nicht zu doll.“ Für Lärm entschuldigte er sich bei den Anwohnern des Schützenplatzes schon im Voraus und bat um Geduld. Und auch er hatte ein Zitat parat: „Musik wird störend oft empfunden, weil mit Geräusch verbunden!“ Die Lenneper Bürger/innen rief er auf, das Aktionsbündnis „Hände weg von den Lanneper Veranstaltungsplätzen“ (Schützen- und Jahnplatz) zu unterstützen. „Da möchte ich niemals einen Discounter entstehen sehen!“ - Neu im Programm des Oktoberfestes ist in diesem Jahr der Ausklang am Sonntagabend bei freiem Eintritt. Es spielen „die Bandits“.

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