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Panzertalsperre: Techn. Denkmal und einzigartiges Biotop

Alte Postkarte der 'Lenneper Talsperre'. Sammlung Wilhelm R. Schmidt

Pressemitteilung des Regierungspräsidenten

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat als Obere Wasserbehörde die Genehmigung zur Sanierung der Panzertalsperre in Remscheid erteilt. Damit das einzigartige historische Bauwerk für die Nachwelt erhalten bleiben kann, sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen – insbesondere zur Herstellung der Standsicherheit – erforderlich, die vom Wupperverband baldmöglichst umgesetzt werden sollen. Zugleich sind die Talsperre und die Uferbereiche Naturschutzgebiet mit bedeutenden Vorkommen bedrohter Arten (z.B. des Lungenenzians und des Strandlings). Bei der Umsetzung des Vorhabens wird besonders darauf geachtet, Störungen der nachhaltigen ökologischen Entwicklung des sensiblen Biotopbereichs zu vermeiden.

Neben der fachtechnischen Überwachung durch die Talsperrenaufsicht der Bezirksregierung sind daher auch die Höhere Landschaftsbehörde und die vom Wupperverband beauftragte ökologische Baubegleitung beteiligt. Mit der Fertigstellung des Vorhabens ist in der zweiten Jahreshälfte 2013 zu rechnen. Die Panzertalsperre war die zweitälteste Trinkwassertalsperre in Deutschland. Sie wurde in den Jahren 1891 bis 1893 in einer ersten Ausbaustufe errichtet. Die heute erhaltene Form entspricht weitgehend der im zweiten Ausbauabschnitt 1903 bis 1905 abgeschlossenen Gestaltung.

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Waterbölles am : Panzertalsperre: Ohne Zaun auf Dauer kein Naturschutz

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Eckdaten derPanzertalsperre Einzugsgebiet: 1,5 KilometerStauinhalt: 278.000 KubikmeterStaufläche: 0,054 QuadratkilometerKronenbreite der Mauer: 3,40 MeterKronenlänge der Mauer: 164 MeterKronenhöhe: 193,57 Meter ü. NN „Sanierung der Staum

Waterbölles am : Panzertalsperre: Ohne Zaun auf Dauer kein Naturschutz

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Eckdaten derPanzertalsperre Einzugsgebiet: 1,5 KilometerStauinhalt: 278.000 KubikmeterStaufläche: 0,054 QuadratkilometerKronenbreite der Mauer: 3,40 MeterKronenlänge der Mauer: 164 MeterKronenhöhe: 193,57 Meter ü. NN „Sanierung de

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Chronist am :

Freudig hat die Wählergemeinschaft W.i.R. zur Kenntnis genommen, dass die Genehmigung der Bezirksregierung zur Sanierung der Sperrmauer der Panzertalsperre nun Vorliegt: „Ein schützenswertes Naherholungsgebiet mit einem gewachsenen Ökosystem bleibt somit für die Lenneper Bevölkerung erhalten.“ In einem Brief an den Wupperverband hat die W.i.R.-Fraktion ihre bereits 2005 geäußerte Bitte erneuert, „die Begehbarkeit der Staumauer in die Planungen wohlwollend einzubeziehen. Sparziergänger wäre die Möglichkeit, die Staumauer zu begehen, eine Bereicherung und sicherlich auch ein ganz neuer Blickwinkel auf die Panzertalsperre.“

Chronist am :

Manfred Schleising, Projektleiter des Wupperverbandes, berichtete heute in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep, dass die Sanierungsarbeiten an der Panzertalsperre im April 2012 und voraussichtlich im März 2015 enden werden. Auf der Wasserseite wird die Staumauer vor dem Fundament einen so genannten Dichtungssporn aus Beton erhalten, darauf aufgesetzt eine Vorsatzschale, ebenfalls aus Beton, mit der alten Mauer durch 375 Halteanker verbunden. Insgesamt gehen die Planer von 3.600 Kubikmetern Beton aus, die in 380 Lkw-Ladungen vom Talsperrenweg aus angefahren werden müssen. Ob in das alte Schieberhäuschen eine Wasserkraftanlage zur Stromgewinnung eingebaut werden wird, steht noch nicht fest. Die Rentabilität ist noch unklar. Die Mauerkrone soll auf beiden Seiten ein Geländer erhalten. Von Seiten des Wupperverbandes spreche also nichts dagegen, so Schleising, die sanierte Staumauer Spaziergängern zugänglich zu machen.

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