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Treffen zu „50 Jahre türkische Gastarbeiter in Remscheid“

Pressemitteilung der Partei DIE LINKE. Remscheid.

Unter diesem Motto trafen sich Mitbürgerinnen und Mitbürger im Rahmen der Interkulturellen Woche auf Einladung der der LINKEN. Remscheid in der „Kraftstation.“ Die mehr als 50 Teilnehmer verlebten einen interessanten Abend. Vertreter aus drei Gastarbeiter-Generationen berichteten über ihre Erfahrungen und Erlebnissen in Remscheid. Die Interviews mit den fünf Remscheidern mit türkischstämmigem Migrationshintergrund führte die Kölner Journalistin Çiler Firtina, die mal von türkisch in deutsch und umgekehrt übersetzte. Von Schwierigkeiten in Remscheid anzukommen und sich einzuleben wurde berichtet. So wurden die ersten Gastarbeiter in engen Wohnheimen untergebracht und durch eine Gemeinschaftsküche mit deutschem Essen verpflegt, welches ihnen überhaupt nicht schmeckte. Ein Teilnehmer berichtete, dass sein Vater ihn mit 13 Jahren nach Remscheid mitgenommen habe, um ihn hier zum Arbeiten zu schicken. Dass in Deutschland Schulpflicht bestand, interessierte den Vater wenig. Dennoch hat er immer, wenn es irgendwie ging, Deutschkurse besucht. Trotz eines fehlenden Schulabschlusses habe er ein erfolgreiches Leben führen können und auch seinen Kindern eine gute Ausbildung und damit einen guten Start ins Leben ermöglicht. Zwei Vertreter der dritten Generation - in Remscheid geboren und aufgewachsen – berichteten, dass sie ihren Schulabschluss und ihre Berufsausbildung begonnen oder sich nach der Ausbildung weiterqualifiziert hätten. Und dass sie sich als Remscheider fühlten, Deutschland ihr Heimatland sei, aber auch noch Bindungen in die Türkei bestünden (die auch nicht problemlos seien). „In Deutschland sind wir die Ausländer und in der Türkei die Deutschen!“ Insgesamt aber fühlten sie sich doch integriert. Es wurde ein Film gezeigt, der die Reise einer Gruppe deutscher und türkischer Jugendlicher im Jahr 1986 in das türkische Dorf Küpeli dokumentierte. Bei Saz-Musik und leckeren türkischen Speisen folgte ein Gedankenaustausch. Der Abend zeigte, dass Migranten den Ort gleichberechtigt mitgestalten wollen, an dem sie leben.Das erfordert die Anerkennung der Integrationspolitik als Querschnittaufgabe und damit ihre Berücksichtigung in allen Politikfeldern. Aber auch die Schaffung eines kommunalen Wahlrechts, das alle Migrantinnen und Migranten - auch die aus nicht EU-Staaten, mit einschließt.(Axel Behrend)

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