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Sicherheitswesten für die angehenden I-Dötze vom Fuchsweg

Foto: Lothar Kaiser

„Lieber die Winterreifen aufziehen lassen, bevor der erste Schnee gefallen ist, rät das Kraftfahrzeughandwerk. „Denn sonst muss mit überlasteten Werkstätten gerechnet werden!“ Dieser Erfahrung hat beinahe jeder Autofahrer schon mal gemacht. Aber wenn das Wetter so schön ist wie an diesem Wochenende, mag natürlich noch niemand an Schnee und Eis denken. Auch wenn esin ein paar Wochen im Bergischen schon ganz anders aussehen kann. Dass gerade in der kalten Jahreszeit auf die Technik eines Wagens Verlass wein muss, betonten Hans-Jürgen Auras, Obermeister der Kraftfahrzeuginnung Remscheid, und sein Stellvertreter Thomas Bliß am Freitag in Lüttringhausen. Einmal im Jahr lädt die mitgliederstarke Innung die Remscheider Autofahrer zum Lichttest (kostenlos bis 31. Oktober) sowie zum Wintercheck von Reifen und den diversen Flüssigkeiten in der Fahrzeugtechnik (Motor, Servolenkung, Bremsen und Waschdüsen) ein. In diesem Jahr fand die Pressekonferenz in der Werkstatt von Kfz-Mechanikermeister Sven Freund an der Klausener Straße statt, wiederum organisiert von Fred Schulz, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkschaft Remscheid. Und auch in diesem Jahr hatte er aktuelle Zahlen dabei: „Damit die Autos für den Winter gut gerüstet sind, stehen 504 Kraftfahrzeugtechniker in 86 Betrieben für einen Boxenstopp parat!“

Bei der täglichen Werkstattarbeit sind Kfz-Mechanik und Kfz-Elektronik nicht mehr zu trennen. Fast alle Funktionen im Fahrzeug werden elektronisch kontrolliert. Daraus resultieren erhöhte Anforde­rungen an die Fahrzeugdiagnose. Das erfordert umfassende berufliche Qualifikatio­nen. Das Kfz-Handwerk hat sie in einem neuen Ausbildungsberuf untergebracht, der die Mechanik und Elektronik verbindet: Der „Kraftfahrzeug-Mechatroniker“ hat die bisherigen Ausbildungsberufe "Kfz-Mechaniker" und "Kfz-Elektriker" ersetzt. Hinzu kommt der „Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik“, der „Fahrzeuglackierer““ und der „Kfz-Servicemechaniker“. Und im kaufmännischen Bereich der Kraftfahrzeugbetriebe arbeitet neben dem Bürokaufmann auch der „Automobilkaufmann“ (die weibliche Form stets mitgedacht). Insgesamt beschäftigt das Remscheider Kfz-Handwerk derzeit 96 Auszubildende, davon 33 seit August 2011. Und die Tendenz ist weiter steigend.

Bei Fragen nach der Profiltiefe und der Lebensdauer von Winterreifen sollten sich Azubis im Kfz-Handwerk unterfordert fühlen, so mancher Autofahrer kommt da schon mal ins Grübeln. Die Antwort von Sven Freund am Freitag: „Vier Millimeter sollten es schon sein. Und länger als vier Jahre sollte man keinen Winterreifen fahren. Denn das Gummi kann porös werden und bei höheren Geschwindigkeiten dann leicht platzen!“ Bei der Gelegenheit erfuhr der Laie, dass bei neuen Fahrzeugen die Elektronik von Sommer- auf Winterreifen umgestellt werden muss. Wenn der Reifendruck über die Radumdrehung gemessen wird. Und die ist bei einem Winterreifen anders als bei einem Sommerreifen. (Man lernt eben nie aus. (;-)

Für derartige technische Feinheiten stand den angehenden I-Dötzen aus der Kita Fuchsweg am Freitag nicht der Sinn; sie konzentrierten sich auf Kakao und Berliner Ballen. Die Kfz-Innung hatte die Jungen und Mädchen, die im nächsten Jahr in die Schule kommen, zusammen mit der Kita-Leiterin Monika Litz und dem Geschäftsführer der Remscheider Lebenshilfe (Träger der Kita), Klaus Schneider, eingeladen, um ihnen weiß-orange-farbene Warnwesten zu übergeben. Und die präsentierten die Kleinen dann „stolz wie Oskar“ den Fotografen. Die Aktion „Warnwesten für die Kitas“ gehört zu der sozialen Partnerschaft“, die 450 Handwerksbetriebe der Remscheid Innungen für die drei Kindereinrichtungen der Lebenshilfe Remscheid e.V. / Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. übernommen haben – verbunden mit einem zusätzlichen Internetauftritt des Remscheider Handwerks (www.gutes-fuer-remscheid.de). Am 3. September, am „Tag des Handwerks“ war die Partnerschaft der Öffentlichkeit im „Haus des Handwerks vorgestellt worden („Auch einzelne Cents können viel Gutes bewirken“).

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Fred Schulz am :

Der Kfz-Meisterbetrieb Sven Freund, Klausener Str. 13, Remscheid-Lüttringhausen, wurde jetzt vom KFZ-Verband Nordrhein-Westfalen als Fachbetrieb für historische Fahrzeuge anerkannt und zertifiziert. Prüfer Dieter Hengstwerth und Innungsobermeister Hans-Jürgen Auras konnten die Zertifizierungsurkunde und das Anerkennungsschild am 12. März 2013 in der Werkstatt von Sven Freund überreichen.

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