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Presbyterwahl: Am 11. November endet die Vorschlagsfrist

Superintendent Hartmut Demski.Nicht in allen Kirchengemeinden werden Presbyter gewählt“, titelte der Waterbölles am 11. Februar 2008. Nicht gewählt wurde am Sonntag, 24. Februar 2008, im Evangelischen Kirchenkreis Lennep in fünf der damals 20 Kirchengemeinden (Bergisch Born, Burg, Dahlerau, Dhünn, Lennep) und in zwei Bezirken der Kirchengemeinde Wermelskirchen (Nord und Hünger-Tente). Denn bis zum Ende der Vorschlagsfrist waren dort genauso viele Kandidatinnen und Kandidaten benannt worden, wie kirchliche Ehrenämter zu vergeben waren. Und auch in den Gemeinden, in denen damals gewählt wurde, war die „Qual der Wahl“ nicht gerade groß. Gerade mal  269 Männer (53 Prozent) und Frauen (47 Prozent) bewarben sich 2008 im Kirchenkreis als Presbyter.

Nun, im Vorfeld der nächsten Presbyterwahl, die für den 5. Februar 2012 terminiert ist, hofft Superintendent Hartmut Demski darauf, dass sich eine größere Anzahl von Gemeindegliedern zur Mitarbeit in einem Presbyterium bereit findet. Und dabei meint er nicht nur ältere, die Lebenserfahrung, Zeit und Engagement mitbringen können. Auch wenn „Presbyter“ im Griechischen „der Ältere“ heißt und an würdevolle Männer im „gesetzten Alter“ denken lässt – Architekten, Steuerberater etc. , sondern er wünscht sich für die aus 6 bis 25 Männern und Frauen bestehenden Presbyterien der 19 Kirchengemeinden auch jüngere ab 18 Jahre, die in verantwortungsvolle Aufgaben erst noch hineinwachsen wollen. Und von solchen Aufgaben gibt es dort eine ganze Menge. Denn das Presbyterium ist die alle vier Jahre neu gewählte Gemeindeleitung in jeder evangelischen Kirchengemeinde der Evangelischen Kirche im Rheinland. Es ist nicht das „Parlament“, sondern die "Regierung" der Gemeinde. Sie entscheidet im Rahmen der Kirchenordnung über alle verwaltungstechnischen, finanziellen, rechtlichen und religiösen Angelegenheiten - in Ausschüssen für Finanzen, Bau, Diakonie, Jugend, Kindergärten und Friedhöfe (je nach Größe der Gemeinde).

Das erfordert Zeit für regelmäßige Sitzungen, die Mitarbeit in den Gottesdiensten nicht zu vergessen. Wohl auch deshalb gilt für das kirchliche Ehrenamt, was heutzutage für viele Ehrenämter in unserer Gesellschaft gilt: Die Zahl der Bewerber/innen ist mehr als überschaubar. Hartmut Demski sagte es gestern auf einer Pressekonferenz im Lenneper „Haus der Kirche“ so: „Man muss sich schon auf die Suche begeben!“ Die ist in den Gemeinden längst in vollem Gange. Denn am 30. Oktober beginnt und am 11. November endet die Vorschlagsfrist für die Wahl im Februar. Und noch gibt es in keiner Gemeinde so viele Kandidaten, wie Ämter zur Verfügung stehen. Insgesamt sind es 232. Hin zu kommen die 27 Plätze in Presbyterien für hauptamtliche Mitarbeiter und die 30 Plätze für die Pfarrer (sie sind geborene Mitglieder der Kirchenparlamente).

Zum Procedere: Jedes Gemeindemitglied kann ein anderes vorschlagen; dessen Einverständniserklärung muss allerdings dann mit vorgelegt werden. Wiederwahl ist zulässig, ebenso die eigene Bewerbung. Demski: „Da muss man sich gar nicht genieren!“ Hauptsache, die Presbyterien werden dem demokratischen Anspruch von „Kirche von unten“ gerecht. Da könnten dann ruhig auch mal Querdenker anzutreffen sein und Leute mit unterschiedlicher Nähe zur Kirche, meint der Superintendent des Kirchenkreises Lennep.

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