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Neue Tür für Haus Cleff, und schon Risse in Holz und Farbe

Das bergische Patrizierhaus „Haus Cleff, hier auf einem Foto von 1930. (aus: ‚Remscheid. Ein verlorenes Stadtbild’, von Rolf Lotzmann, erschienen 1994 im Wartberg-Verlag)Der Landschaftsverband Rheinland hatte der Stadt Hoffnungen auf Zuschüsse zur Sanierung von „Haus Cleff“ gemacht. Doch gestern hatte Thomas Judt, Chef des städtischen Gebäudemanagements, eine schlechte Nachricht für die Mitglieder des Kulturausschusses: „Es gibt kein Geld vom Land." Weil dessen Finanzlage das nicht zulasse und weil das alte Patrizierhaus des Historischen Zentrums auf Hasten vor einigen Jahren schon einmal gefördert worden sei. Woher also jetzt die dringend benötigten 300.000 Euro bekommen? Vielleicht von der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz, die schon einmal Geld für Haus Cleff überwiesen hatte. Die reagierte jedenfalls ganz anders als das Land, als Judt bei ihr nachfragte. Wer einmal gefördert worden sei, habe gute Chancen, dass das ein zweites Mal geschehe, hörte er von dort. Folglich wird die Stadt bis August 2012 einen Förderantrag stellen in der Hoffnung, 2013 bedacht zu werden.
Bauschäden durch die Verzögerung der Sanierung seien nicht zu befürchten, versicherte Judt. Noch in diesem Jahr will er mit den notwendigen Sanierungsmaßnahmen beginnen, die ohnehin nicht förderungsfähig wären, z. B. dem vorschriftsmäßigen Ausbau von Brandschutz und Fluchtwegen (derzeit kritikwürdig). Diese Maßnahmen sollen im nächsten Jahr abgeschlossen sein, finanziert aus dem Etat des Gebäudemanagements. Die Sanierung der beiden großen Eingangstüren wurde bereits veranlasst, und eine Türe ist bereits ausgewechselt worden. Beatrice Schlieper von den Grünen nutzte die Anwesenheit von Judt im Kulturausschuss, um ihn darauf hinzuweisen, dass die neue Türe, seit gut einem Monat in den Angeln, schon so aussehe wie die alte: Risse im Holz und im Anstrich! Abgenommen sei die Auftragsarbeit noch nicht, beruhigte Thomas Judt die Gemüter. Zur ersten Sitzung im kommenden Jahr soll er dem Ausschuss schriftlich darlegen, wie er sich die weitere Sanierung von Haus Cleff vorstellt.

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Waterbölles am : Im "Historischen Zentrum" gibt es viele offene Baustellen

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Die Zeit drängt, aber leider gibt es im „Historischen Zentrum“ auf dem Hasten – dazu gehören das Stadtarchiv, der Deutsche Werkzeugmuseum und das einstige Heimatmuseum „Haus Cleff“ – mehr als nur eine offene Baustelle. Dass Museumsdirektor Dr.

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Stadt Remscheid am :

Im Rahmen der „Vaillant Nacht der Kultur und Kirchen“ wird das das mehr als 200 Jahre alte „Haus Cleff“ am Samstag, 29. Oktober, in Zusammenarbeit mit dem „Freundeskreis Stadtmuseum Haus Cleff“ (Leitung: Beatrice Schlieper) zum Schauplatz für spannende und interessante Aktionen. Bevor es dort aber so richtig los geht, führt ab 19.30 Uhr Ulrich Horz im Werkzeugmuseum durch die Ausstellung „Qualitätswerkzeuge aus Thüringen“. Um 20.15 Uhr wird dieses Museum geschlossen, und es geht ins benachbarte Haus Cleff. Gegen 20.30 Uhr und dann noch einmal um 21.30 Uhr werden dort Menschen wieder lebendig, die einst dort wohnten oder gewohnt haben könnten. Auf teils spannende, teils humorige Weise berichten sie, wie es zu ihrer Zeit bei ihnen zuging. Um 22 Uhr dann „Geschichten aus der kalten Küche“ - von Hans H. Krielke sachkundig vorgetragen in dem Raum, von dem aus das Dienstpersonal einst für das leibliche Wohl seiner Herrschaften sorgte. Zum Abschluss gegen 22.30 Uhr führt Museumsdirektor Dr. Urs Diederichs die Besucher durch die Sammlung mit Holz- und Linolschnitten von Gerd Arntz, in denen sich politische und soziale Gegensätze eindrucksvoll verdeutlichen. (Pressemitteilung)

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