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Kostenbeteiligung zugesagt und dann glatt vergessen?

Aus einer Eisenbahnunterführung wird eine Straßenbrücke: Im Zuge der Neugestaltung des Hautbahnhofs nebst neuem Einkaufszentrum (im Bereich des heutigen Güterbahnhofs) wird die Ladestraße nach links versetzt, dorthin, wo jetzt noch Bahnschienen verlaufen. Und sie wird zugleich links an den alten Speditionsschuppen, deren Tage gezählt sind, vorbei und weiter über die „Unterführung Bismarckstraße“ geführt, um dann erst nach rechts in einem Bogen in die Bismarckstraße einzumünden. Wie Gerald Hein, Fachbereichsleiter Straßen und Brückenbau in der Remscheider Stadtverwaltung, gestern auf einer Pressekonferenz weiter erläuterte, soll mit dem ersten Bauabschnitt dieses Straßenneubaus schon im Januar ab Bahnübergang Weststraße begonnen werden, wenn das Wetter es zulässt. Versorgungsleitungen und das Bahngleis zur Firma Thyssen müssen verlegt werden.

 

Auch die Planungen für den Umbau der Eisenbahn- zur Straßenbrücke sind schon im Gange. Ein Neubau hätte die Stadt Remscheid rund eine Million Euro gekostet; durch ein Entgegenkommen der Bahn AG komme man jetzt mit einem Drittel davon aus. Statische Probleme gebe es nicht, da Lastwagen leichter seien als eine Lok. Und aus der Perspektive der Bismarckstraße werde sich übrigens am Bild der alten Brücke nicht viel verändern.

Der gegenüber der neuen Einmündung der Ladestraße in die Bismarckstraße gelegene Parkplatz soll zu einem echten Stadtteil-Platz umgestaltet werden (Motto: „Eine Stadt macht Platz!“). Das Geld dafür sei im städtischen Haushalt in der Position „Soziale Stadt“ (Rosenhügel) vorhanden, berichtete Baudezernent Helmut Kennepohl auf Anfrage.

Für die Bahn AG, bei deren Vorstandsvorsitzendem Hartmut Mehdorn sich Oberbürgermeisterin Beate Wilding im Oktober beschwert hatte, die Bahn habe die Stadt wegen der hälftigen Beteiligung an den Kosten eines Fahrgast-Aufzugs im Bereich der Bahnsteig unter Druck gesetzt, hatte Kennepohl gestern nur Worte des Lobes und Dankes parat. Der Bahnsteig werde neue Überdachungen erhalten, wie sie jetzt schon im Solingen zu besichtigen seien, und „als Kompensation“ der städtischen Beteiligung an den Betriebskosten des Aufzugs habe die Bahn AG Ja gesagt zur aufwändigen Dachkonstruktion des neuen Bahnhofs Lennep einschließlich Eingangsbereich – „ein großes Entgegenkommen!“ Die Bahn habe angekündigt, den Bewilligungsantrag in diesen Tagen stellen zu wollen. Und für diesen Fall habe die Bezirksregierung in Düsseldorf postwendend die Genehmigung angekündigt. Mitte 2007 sei dann mit dem Beginn der Bauarbeiten in Lennep zu rechnen.

Auf die Frage, warum denn die Bahn AG für die Stadt inzwischen offenbar kein „Buhmann“ mehr sei, sagte Kennepohl, „die Verwaltung“ (wer dort, sagte er nicht) habe „vergessen, dass schon Ende 2004 eine Beteiligung der Stadt an den Aufzugskosten schriftlich zugesagt worden ist“. Das setzt allerdings den Beschwerdebrief Wildings in ein völlig neues Licht. Ob man da nicht besser noch einen Entschuldigungsschreiben hinterher schickt?

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Kommentare

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Karl Heinz Christians am :

Ich bin mal gespannt, wie sich alles dort entwickelt und ob alle wie geplant mitspielen. Auf jeden Fall ist unser schöner Schleichweg Ladestrasse bestimmt ab dann langsamer zu befahren.

Chronist am :

Die "angedachte" Bundesstraße 229, die westlich der Freiheitstraße verlaufen soll, werden aller Wahrscheinlichkeit nach erst Remscheider befahren können, die heute noch gar nicht geboren sind, aber der Ordnung halber sei festgehalten: Die neue Ladestraße am Bahnhof, mit der jetzt begonnen wird, ist wäre dann, also in einigen Jahrzehnten, Teil der B229n. Als nächster Bauabschnitt dieser Straße käme der Abschnitt von der Unterführung Bismarckstraße bis zur Inzestraße in Frage. Aber auch dafür stehen noch keinerlei Termine fest.

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