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Knusthöhe: Stadt brennt Bürgerwünsche auf CD

Voraussichtlich erst im Jahre 2009 werden auf der Knusthöhe Baukräne stehen. Denn ein Bebauungsplan lässt sich nicht „mal eben so“ aufstellen. Erst recht nicht, wenn sich die Bürger frühzeitig mit eigenen Wünschen und Vorstellungen einmischen. Und das tun sie derzeit in Lennep. Nach dem Beispiel des alten Flugplatzes auf dem Hohenhagen werde dort gebaut, hatte es noch im vorigen Jahr geheißen. Viergeschossig? Inzwischen spricht alles für eine ein- und zweigeschossige, aufgelockerte Bebauung mit freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern in unterschiedlicher Dichte. Einzige Ausnahme: Ein Grundstück an der Ringstraße, dort, wo die Straße in das Neubaugebiet abzweigen wird. „Dort ist die Geschosshöhe noch unklar“, sagte gestern im Rathaus Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein.

An der „umfangreichen Bürgerbeteiligung im Vorfeld“, so der Stadtplaner weiter, nahmen am ersten Anhörungsabend rund 120 Lenneper teil, am zweiten etwa 60. Eine „offene und ehrliche Diskussion“ sei es gewesen. Was bei den „ gelungenen Werkstattgesprächen“ heraus gekommen ist, will die Bauverwaltung auf einer CD zusammenfassen. Im Januar soll sie fertig sein, und jeder Bürger, der sich in eine Liste eingetragen hat, wird sie erhalten.

Von ausreichend Spielflächen in dem Neubaugebiet wird auf dieser CD die Rede sein, und von einer Anbindung an die Lenneper Innenstadt (und nicht nur an die Ringstraße). Ob zwischen den Grundstücken an der Albert-Schmidt-Allee und denen der Knusthöhe ein begrünter Fuß- und Radweg verlaufen wird oder ob diese Grundstücke unmittelbar aneinander stoßen werden (letztere wünschen sich insbesondere die Villenbesitzer an der Albert-Schmidt-Allee, die auch hinter ihren Häusern wenig Verkehr haben möchten), muss sich allerdings im Laufe des Planverfahrens erst noch zeigen. Hier hat auch die Politik ein Wörtchen mitzureden.

Im Sommer 2008 werde der Bebauungsplan voraussichtlich unter Dach und Fach sein, kündigte Sonnenschein gestern an. Vorgesehen seien zwischen 250 und 300 Wohneinheiten – maximal zwei auf einem Grundstück (das an der Ringstraße ausgenommen). Die Suche nach einem Erschließungsträger für das Neubaugebiet „Knusthöhe“ dürfte der Stadt Remscheid nicht schwerfallen. Einfamilienhäuser sind weiterhin stark gefragt.  

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