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Stadtwerke wirbt mit "Mixer" für Strom aus Windkraft

Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH, Akbar Ghassem (Kundenservice) und Klaus Zehrtner, Leiter Energiedienstleistungen bei der EWR, am künftigen Standort einer Mini-Windkraftanlage auf dem Ebertplatz. Foto (li): Lothar Kaiser.„Vielleicht wird der ‚Mixer’ in ein paar Jahren auch für Privatleute eine interessante Einnahmequelle, auch als Wini-Windpark vorstellbar. Aber noch kann man damit kein Geld verdienen“, sagte Stadtwerke-Chef Dr. Thomas Hoffmann gestern an der Stelle mitten auf dem Friedrich-Ebert-Platz, an der die Stadtwerke Remscheid als erste Stadtwerke in Deutschland Ende November einen „Mixer“ in Betrieb nehmen wollen, einen Stromerzeuger mit neuartigem vertikalen Rotor der britischen Firma „Quiet Revolution“, von dem sie sich jährlich rd. 10.000 kWh versprechen, was dem Stromverbrauch von drei 4-Personenhaushalten entspricht. Das lassen sich die die Stadtwerke „einige 10.000 Euro“ (Hoffmann) kosten, teilweise dem Werbeetat entnommen. Denn das ist der eigentliche Zweck der technischen Neuigkeit mitten auf dem Ebertplatz: Die Stadtwerke wollen zeigen, dass sie auch bei der Windkraft „vorne mit dabei sind“. Und weil sich das in Binnenland nur sehr schwer mit großen Die am 30. November 2011 errichtete Anlage.Windkrafträdern wie an der Nordsee demonstrieren lässt, wählten sie statt eines klassischen Windrades die Vertikal-Turbine, fünf Meter lang und 3,1 Meter im Durchmesser (des Rotors) auf der Spitze eines 18 Meter hohen Mastes. Dessen Fundament soll in der nächsten Woche gegossen werden und muss dann drei Wochen aushärten, bevor es die ein Tonnen schwere Technik tragen kann. Sie sei TÜV geprüft, betonte Hoffmann gestern, und technisch ausgereift. Aber gegenüber einer Photovoltaikanlage wohl noch ein wenig zu teuer für den Regelbetrieb.

Foto links: Nachtrag vom 30. November 2011: Heute wurde die Anlage auf dem Ebertplatz aufgestellt.

„Gemeinsam mit anderen Partner und weiteren Stadtwerken wird die EWR GmbH geeignete Potenziale für Windkraftanlagen in der Region und in NRW suchen“, hieß es auf der Pressekonferenz. Grundlage für die Standortsuche ist der seit Juli 2011 in Kraft getretene novellierte Windenergieerlass NRW, der den Bau von Windkraftanlagen erleichtern soll. Und durch „Quiet Revolution“ (leise Revolution) ist das auch kaum noch mit Geräuschemission verbunden. Wer weiß, vielleicht entsteht in ein paar Jahren sogar ein Flüster-Windpark aus Vertikal-Rotoren auf dem Gelände des Gleisdreiecks bei Bergisch Born, sofern sich das mangels Ortsumgehung als Gewerbegebiet nicht so richtig vermarkten lässt…

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Chronist am :

Heute wurde die Mikro-Windkraftanlage aufgestellt. Voraussichtlich in einer Woche später wird die Anlage in Betrieb gehen. Mittlerweile wurde auch eine neue Tanne auf dem Friedrich-Ebert-Platz gepflanzt, weil die alte Tanne der Windkraftanlage hatte weichen müssen. Bei dem neu gepflanzten Baum handelt es sich um eine Korea-Tanne, die zehn bis zwölf Meter hoch werden kann.

Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH am :

Die EWR will bis zum Jahr 2020 in regenerativen Anlagen Energie im Umfang von 40 Prozent des Strombedarfs der Remscheider Privat- und Gewerbekunden erzeugen. Die Produktion des Windstroms aus unseren Anteilen an den vier überregionalen Windparks und der eigenen Mikro-Windkraftanlage, die wir im November 2011 im Herzen Remscheids auf dem Friedrich-Ebert-Platz errichtet haben, entspricht dem Stromverbrauch von 2.500 Haushalten in Remscheid. Dies bedeutet einen Anteil von rund vier Prozent aller von der EWR versorgten Haushalte in Remscheid. Durch die Nutzung dieser Windenergiemenge werden insgesamt 8.000 Tonnen CO2 eingespart. Die EWR wird in den nächsten Jahren ihr Engagement auf diesem Gebiet weiter ausbauen, damit das 40%-Ziel erreicht wird. (aus Pressemitteilung der Stadtwerke)

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