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Rückblick: Remscheid im November 2001

„Welches ist die sicherste Stadt im Land?“, wollte im November 2001 die Zeitschrift „Hörzu“ wissen und ließ Insgesamt 83 deutsche Städte bewerten. Die ersten neun der sichersten Städte lagen in Nordrhein-Westfalen, darunter auch Solingen, Wuppertal und Leverkusen. Remscheid kam auf Platz 1.

Schon vor zehn Jahren war die Sanierung von zwei Eisenbahnbrücken in Remscheid ein Thema. Allein die Planung für zwei Brückenneubauten an der Linde und der Lenneper Straße koste die Stadt mehr als 550.000 Mark, hieß es im November 2001. Die Brücke Lenneper Straße wurde in diesem Jahr fertiggestellt, der Bau der neuen Brücke Linde soll im kommenden Jahr beginnen.

Überdurchschnittlich viele Austritte verzeichneten vor zehn Jahren die Remscheider Grünen. Als Gründe dafür nannte damals ein Parteisprecher den Krieg in Afghanistan und die Rolle der grünen Minister in Berlin.

Der „Ring Politischer Jugend Remscheid“ forderte im November 2001 die Umbenennung des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums. Und warb vor der Schule für die Idee. Begründung: Ernst Moritz Arndt sei Antisemit und Franzosenhasser gewesen und somit als Namenspatron für eine Bildungseinrichtung nicht haltbar. Im Rat der Stadt fand sich für einen neuen Namen später keine Mehrheit.

Vor zehn Jahren wurde bekannt, dass in die damalige „Loggia“ am Markt eine „Erlebnisgaststätte“ einziehen soll, betrieben von der Restaurantkette "Alex". Im November 2001 wurde  der Notarvertrag mit einer englischen Investorengruppe unterzeichnet und angekündigt, die Loggia werde bis zum Frühjahr 2002 größtenteils verglast und entsprechend umgebaut. Die Stadt Remscheid versprach sich von der Gaststätte damals eine Aufwertung des Marktes und der unteren Alleestraße.

Im November 2001 begann der  Abriss der ehemaligen Hartverchromerei Feige an der Edelhoffstraße mit anschließender Sanierung des mit Chromsäuren stark verseuchten Geländes.  Die Kosten bezifferte das Remscheider Umweltamt damals mit sieben Millionen Mark.

Grünes Licht gab das Wuppertaler Amtsgericht vor zehn Jahren für den Insolvenzplan des mit 1,8 Millionen Mark verschuldeten Fußball‑Verbandsligisten VC Remscheid. Demnach musste der FCR bei einer Quote von zehn Prozent in den kommenden fünf Jahren insgesamt 180.000 Mark an seine Gläubiger zahlen. Das Finanzamt und das Arbeitsamt hatten sich bis zuletzt gegen den Insolvenzplan ausgesprochen.

Brandstifter zündeten vor zehn Jahren  in einer Lagerhalle des Heizgerätehersteller Vaillant Verpackungskartons an, und das an drei Stellen gleichzeitig. Die Feuerwehr bezifferte den Schaden auf rund 200.000 Mark.

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