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Kalk aus Hubschrauber auf Wälder an der Neyetalsperre

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Von voraussichtlich 2. bis 15. November werden Waldgebiete an der Neyetalsperre und im Bereich Feldbachtal gekalkt; an der Neyetalsperre wird damit begonnen. Mit einem Hubschrauber werden dabei rund drei Tonnen des sogenannten kohlensauren Magnesiumkalks pro Hektar Waldboden auf insgesamt etwa 235 Hektar Waldfläche ausgebracht. Wozu die Kalkung? Der Waldboden versauert durch Luftschadstoffe, die über Jahrzehnte in den Waldboden eingedrungen sind. Kalkt man den Waldboden, kann die fortgeschrittene Bodenversauerung schrittweise ausgeglichen werden. Das dient neben dem eigentlichen Schutz der Wälder auch dem Boden- und damit dem Trinkwasserschutz. Vor allem nach dem Orkan Kyrill müssen alle Anstrengungen konsequent fortgesetzt werden, die zum Teil aufgerissenen und labilen Waldbestände im Zuge der Kompensationskalkung zu vitalisieren. Ansonsten drohen nachhaltige Störungen des Ökosystems Wald. Mit der Kalkung wird eine weitere Verschlechterung des Bodenzustands verhindert und die Wälder werden langfristig wieder stabiler gemacht.

 Ist die Kalkung schädlich? Die Dosis von drei Tonnen pro Hektar ist eine eher homöopathische Gabe. Eine nachhaltige Verringerung der Bodenversauerung, die durch den sogenannten pH-Wert ausgedrückt wird, kann nur durch über Jahrzehnte kontinuierlich wiederkehrende Kalkung erreicht werden. Der verwendete Kalkmergel ist absolut natürlich und ungefährlich für alle im Wald lebenden Pflanzen und Tiere. Das Stadtforstamt weist darauf hin, dass es in der angegebenen Zeit in den betreffenden Waldgebieten kurzfristig zu Belästigungen durch Staub und Lärm kommen kann und bittet die Waldbesucher um Verständnis. Die entsprechenden Gebiete werden durch Schilder besonders gekennzeichnet. (Büro der Oberbürgermeisterin)

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