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RS hat die niedrigste Arbeitslosenquote seit zehn Jahren

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Die Arbeitslosenquote in Remscheid sank von acht Prozent im September auf aktuell  7,9 Prozent. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosigkeit im Oktober noch 9,5 Prozent.  Zuletzt war diese Quote im März 2001 unterschritten worden.  Aktuell sind in der Stadt Remscheid 4.587 Männer und Frauen ohne Arbeit, 75 weniger  (= -1,6 Prozent) als im September und knapp 1.000 weniger (= -17,4 Prozent) als im  vorigen Jahr. Die Arbeitslosigkeit sank in diesem Monat sowohl in der Grundsicherung  als auch im Versicherungsbereich der Agentur für Arbeit Remscheid, so dass das Jobcenter Remscheid nun 3.444 Arbeitslose (-1,1 Prozent) und die Agentur für Arbeit  Remscheid 1.143 Kunden (-3,1 Prozent) betreut. Im Vergleich zum vergangenen Jahr betreut die Agentur für Arbeit Remscheid 28,6 Prozent  weniger (= -458) Kunden, während beim Jobcenter Remscheid 12,8 Prozent weniger  (= -505) Menschen arbeitslos gemeldet sind.  Nachdem die Krise Remscheid stärker beeinflusst hatte als die Nachbarstadt Solingen,  macht Remscheid ebenfalls beim Aufholen größere Schritte. Sowohl bei der absoluten  Zahl als auch in Relation steht Remscheid günstiger da.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Oktober in Remscheid überproportional (-10,6 Prozent) gesunken und hat eine Quote von 6,3 Prozent erreicht. Aktuell sind 403 junge  Menschen unter 25 Jahre arbeitslos gemeldet, 48 weniger als im September und 85  weniger als im letzten Jahr. Im Vergleich hat Solingen zwar die geringere allgemeine Arbeitslosenquote von 7,6  Prozent, weist aber eine entschieden höhere Jugendarbeitslosigkeit von 7,1 Prozent  auf. Auch der Vorjahresvergleich ist wesentlich günstiger als in der Nachbarstadt: 17,4  Prozent weniger in Remscheid gegenüber 10,4 Prozent Rückgang in Solingen.  Die Gründe für die Reduzierung jugendlicher Arbeitsloser sind aber dieselben: Jugendliche mit bestandener Prüfung haben eine Anschlussbeschäftigung gefunden, und es  gab auch im Oktober noch Bewegungen auf dem Ausbildungsmarkt.

Insgesamt 846 Personen meldeten sich im Oktober in Remscheid bei der Agentur für  Arbeit oder dem Jobcenter arbeitslos, das waren 77 weniger als im September, aber  67 mehr als im vergangenen Jahr. Mit 280 Remscheidern und Remscheiderinnen, die ihren Job verloren hatten, meldeten sich sogar 17 mehr arbeitslos als im September.  Der Anstieg wirkte sich ausschließlich in der Agentur für Arbeit aus, wo knapp 200  Menschen ihre Kündigung bekannt gaben. Die Arbeitslosmeldung nach einer Ausbildung oder Qualifizierung sank demgegenüber von 208 auf 154 Menschen und lag damit niedriger als vor einem Jahr (174).  Auf der anderen Seite konnten in diesem Monat 916 Menschen ihre Arbeitslosigkeit  beenden. Dies ist fast auf den Punkt der Stand von 2010 (913). Im saisontypisch arbeits- und ausbildungsmarktaktiven September waren es jedoch mit 1.107 Abmeldungen fast 200 mehr. Die Aufnahme einer neuen betrieblichen Arbeitsstelle ist 218 Arbeitslosen gelungen. 213 begannen eine Aus- oder Weiterbildung.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften blieb im Oktober hoch. Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Solingen und des Jobcenters Remscheid wurden  in diesem Monat insgesamt 295 Stellen und damit auf den Punkt genauso viele wie im  September von Arbeitgebern aus Remscheid neu gemeldet. Das waren sogar 76 Stellen mehr als im letzten Jahr und immerhin 45 mehr als im Boomjahr 2007.  Im Bestand hat der Arbeitgeber-Service damit 989 Stellen zur sofortigen Besetzung.  Vor allem der gewerbliche Bereich und der Handel prägen dabei das Bild.  Arbeitgeber, die Mitarbeiter suchen, können sich an den gemeinsamen Arbeitgeber- Service der Agentur für Arbeit Solingen und des Jobcenters Remscheid wenden. Servicenummer 01801 66 44 66 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42  ct/min). Die Servicenummer ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Im Oktober nutzten noch 56 Betriebe in Remscheid das Kurzarbeitergeld und damit  sieben weniger als im letzten Monat.  Die Kurzarbeit ist außer im Werkzeugbau in allen Branchen gesunken, insbesondere in  der Metallverarbeitung, im Maschinenbau und im Bereich Schneidwaren.

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