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CDU fordert Sekundarschule mit Leibniz-Gymnasium

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen am 9. November hat die CDU-Fraktion den Antrag gestellt, die Bezirksvertretung möge sich für den Erhalt des Leibniz-Gymnasiums am jetzigen Standort im Schulzentrum Klausen aussprechen bei gleichzeitiger Aufwertung des Schulzentrums durch Einrichtung einer Sekundarschule als Kooperationspartner. Begründung: „ Die Möglichkeiten, die der Schulkompromiss in NRW erlaubt, sollen vor Ort umgesetzt werden. Die neue Schulform der Sekundarschule würde am Schulstandort Lüttringhausen ein neues integratives Lernangebot bieten, das eine an den Fähigkeiten und Neigungen angepasste Bildung ermöglicht bei hoher Durchlässigkeit für alle Schüler und Schülerinnen. Für Lüttringhauser Kinder und Jugendliche, für die bisher der Besuch einer Gesamtoder Realschule in Frage käme, ist der Besuch einer Sekundarschule im Schulzentrum Klausen eine sehr gute Bildungsalternative vor Ort. Die Notwendigkeit der Benutzung eines Schulbusses entfällt, was letztlich auch dem städtischen Haushalt zu Gute kommt. Die im Gesetz vorgeschriebene Kooperationsmöglichkeit zwischen den verschiedenen Schulformen kann am vorgesehenen Standort ideal umgesetzt werden. Das Leibniz-Gymnasium hat ein hohes Maß an Identifikation von Schülern, Eltern und Lehrer mit ihrer Schule. Die bisher sehr erfolgreiche Erziehungs- und Bildungsarbeit sollte in der bisherigen Weise fortgesetzt werden können.“ Andreas Stuhlmüller, Fraktionssprecher der CDU in der BV Lüttringhausen: „ Da es insbesondere wegen der nun anlaufenden Anmeldeverfahren für das nächste Schuljahr für viele Eltern ein Entscheidungskriterium ist, welche Schulform zukünftig gegeben sein wird, ist aus unserer Sicht eine baldige Festlegung der Politik erforderlich.“

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Chronist am :

Die Vorsitzenden der Schulpflegschaft des Leibniz-Gymnasiums, Silvio Dicke und Susanne Wiedenhoff, sowie die Vorsitzenden des Fördervereins, Karen Dowidat und Peter vom Baur, haben Stellung genommen zur aktuellen schulpolitischen Diskussion: „Unser Gymnasium ist schon seit 25 Jahren fest im Stadtteil Lüttringhausen verankert und genießt auch über diesen Raum hinaus großes Ansehen und Zuspruch, was die Anmeldezahlen jedes Jahr erneut beweisen. In den vergangenen Jahren wuchs die Schülerzahl des Leibniz-Gymnasiums trotz des Rückgangs der Grundschülerzahlen kontinuierlich weiter an (Schülerzahl jeweils vom Februar) – von 617 in 2003 auf 783 in 2011. Durch die geringen Anmeldungen an der Hauptschule Klausen und die vielen Ablehnun-gen von Schülerinnen und Schülern an den Remscheider Gesamtschulen ist es einsichtig, dass die Interessen der hiervon betroffenen Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden müssen. Aus die-sem Grunde findet die Idee, zusätzlich zu unserem Gymnasium im Schulzentrum Klausen eine Sekun-darschule neu zu gründen, unsere ungeteilte Zustimmung. Bei diesem Schulangebot haben die Schü-lerinnen und Schüler die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Abschlüssen und Lerngeschwindigkeiten zu wählen. Das Leibniz-Gymnasium besteht weiter in bekannter und bewährter Form als G8-Gymnasium mit den Klassen 5 bis 12 für den schnelleren Weg zum Abitur. Das Leibniz-Gymnasium bleibt auch weiterhin eine Halbtagsschule mit ein bis maximal zwei „Langta-gen“ pro Jahrgangsstufe in der Sekundarstufe I. Dadurch ist auch für die Zukunft eine verlässliche Planung von außerschulischen, z.B. sportlichen oder künstlerischen Aktivitäten unserer Schülerinnen und Schüler sichergestellt. Bei Bedarf ist es selbstverständlich, täglich das umfangreiche AG- und Be-treuungsangebot nutzen zu können. Die neu zu gründende Sekundarschule, die die Klassen 5 bis 10 umfasst, ist eine sinnvolle Ergänzung des Schulangebotes in Lüttringhausen und Umgebung. An dieser Schule werden alle Schülerinnen und Schüler, die kein Gymnasium besuchen, integriert unterrichtet und können dort zunächst alle mittleren Schulabschlüsse erwerben. Bei entsprechender Qualifikation nach der Klasse 10 können die Schülerin-nen und Schüler der Sekundarschule ohne Ortswechsel die Oberstufe des weiter bestehenden Leibniz-Gymnasiums besuchen. Die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe beider Schulen gehen gemein-sam in die Oberstufe des Leibniz-Gymnasiums über. Somit besteht für alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das Abitur in zwei Geschwindigkeiten (d.h. in 8 oder 9 Jahren) zu erreichen, ohne den Stadtteil verlassen zu müssen. Jedes Kind einer Lüttringhauser Grundschule könnte in Klausen seinen eigenen Weg hin zu ei-nem bestmöglichen Schulabschluss finden. Das Leibniz-Gymnasium ist mit seinem erfolgreichen Profil ein unverzichtbarer Partner auf dem Weg zum Abitur für möglichst viele Schülerinnen und Schüler. Die Überschaubarkeit der beiden dreizügigen Systeme in einem Gebäudekomplex ist dabei ein weiterer Pluspunkt, der die Schule für unsere Schülerinnen und Schüler persönlich, vertraut und damit auch sympathisch bleiben lässt.“

Andreas Stuhlmüller (CDU) am :

Nun hatten wir sie doch, unsere Kampfabstimmung. Dem Antrag, so wie wir ihn gestellt hatten, konnte sich nur Herr Jasper (Grüne) anschließen, so dass wir bei 5 Ja-Stimmen und 6 Nein-Stimmen keine Mehrheit gewinnen konnten. In der zuvor geführten Diskussion war aber erkennbar geworden, dass sich die SPD grundsätzlich für den Erhalt des Leibniz-Gymnasiums ausspricht. Nur hinsichtlich des Punktes Erweiterung des Schulzentrums um eine Sekundarschule mochte sie (noch?) nicht mitziehen, weil sie zunächst den Elternwillen zur zukünftigen Gestaltung der Schullandschaft in ganz Remscheid, insbesondere zur 3. Gesamtschule, feststellen will. Wir haben dagegen argumentiert, dass wir als örtlich zuständige BV in der anstehenden Schuldiskussion die Interessen unseres Stadtteils formulieren und in der Erweiterung des Schulzentrums einen Qualitätssprung für Lüttringhausen und die hier wohnenden Schüler und Schülerinnen sehen. Da der weitergehende Antrag keine Mehrheit fand, der Erhalt des Leibniz-Gymnasiums aber allgemein unstrittig ist, hat die CDU dann einen weiteren Antrag gestellt, der nur den Willen der BV zum Ausdruck bringen soll, das Leibniz-Gymnasium in der bisherigen Form und am bisherigen Standort fortzuführen. Dem konnten alle BV-Mitglieder zustimmen, Beschluss mit elf Ja-Stimmen. Dies wurde von den anwesenden Schulvertretern mit großer Zufriedenheit aufgenommen.

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