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W.i.R.: Ehrenamtskarte soll Ehrenamt attraktiver machen

Pressemitteilung der W.i.R.

Zur Sitzung des Rates am 15. Dezember hat die Fraktion der W.i.R. den Antrag gestellt, die organisatorischen Voraussetzungen für das Projekt "Wir unterstützen das Ehrenamt" (Ehrenamtskarte) zu schaffen und die nötigen Anträge beim Land zu stellen Vorschläge zu unterbreiten, welche Möglichkeiten die Stadt Remscheid sieht, Inhabern von hrenamtskarten Vorteile zu ermöglichen, auf der städtischen Homepage eine Plattform zu schaffen, um privaten Anbietern die Möglichkeit zu geben, sich an dem Projekt zu beteiligen und Freie Träger anzusprechen, die bereit sind, die Kartenanträge zu bearbeiten und zu verwalten.

Hintergrund: Das Land NRW stellt Materialien in Form von Flyern, Plakaten und Aufklebern zur Verfügung. Auch das von der Kommune bestellte erste Kartenkontingent wird vom Land kostenlos zur Verfügung gestellt. Sobald die Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte unterzeichnet ist, wird der Kommune die sogenannte Anschubfinanzierung ausgezahlt. Diese ist nach Einwohnerzahlen gestaffelt.

Alle rufen nach dem Ehrenamt und viele, sehr viele Remscheider Bürgerinnen und Bürger setzen sich unentgeltlich mit großem Engagement und Herzblut für Ihre Mitbürger ein. Ohne sie würde das öffentliche Leben nicht mehr funktionieren, ohne sie wäre Remscheid mehr als nur ein bisschen ärmer. So wird ehrenamtliches Engagement auf den unterschiedlichsten Ebenen beschrieben. Durch die von den teilnehmenden Kommunen ausgegebene so genannte Ehrenamtskarte erhalten die ehrenamtlichen Mitarbeiter der verschiedensten Bereiche des gesellschaftlichen Lebens spezielle Vergünstigungen. Bislang haben bereits 126 Kommunen aus Nordrhein-Westfalen die Ehrenamtskarte eingeführt und insgesamt wurden schon über 13.500 Karten ausgegeben. Rund zehn weitere Kommunen werden noch in diesem Jahr die ersten Ehrenamtskarten ausgeben - das Projekt läuft also sehr erfolgreich. Im Klartext heißt das, dass mit der „Remscheider Ehrenamtskarte“ alle Vergünstigungen der teilnehmenden Städte und Gemeinden in NRW genutzt werden können. In Solingen und Wuppertal gibt es die Ehrenamtskarte bereits. In Bayern, wo es die Karte schon länger gibt, engagieren sich 36 Prozent der ab 14-Jährigen ehrenamtlich - das sind fast 3,8 Millionen Bürger. Die Ehrenamtskarte fördert also auch die Bereitschaft zum Engagement. Durch Berichte in den Medien sind W.i.R. auf die Idee gekommen, auch für Remscheid die Einführung einer Ehrenamtskarte vorzuschlagen. W.i.R. sind gespannt wie der Rat am 15.12.2011 auf unseren Antrag reagieren wird.

Wer soll das bezahlen? Auf eine diesbezügliche Nachfrage teilte das Familienministerium folgendes mit: „Die Sorge, dass im Falle der Einführung der Karte Kosten und Einnahmeverluste entstehen, kann mit folgenden Argumenten begegnet werden: Kommunen (auch die, die sich in der Haushaltssicherung oder im Nothaushalt befinden) werben Vergünstigungen Dritter ein bzw. stellen von kommunaler Seite solche Vergünstigungen zur Verfügung, die kostenneutral sind (z.B. Stadtführungen mit dem/r Bürgermeister/in oder Backstage-Besuche im städtischen Theater). Eine Nutzerbefragung aller Ehrenamtskarteninhaber hat ergeben, dass die Vergünstigungen im Durchschnitt nur einmal pro Monat genutzt werden und dass 38 % der Befragten die Karte zusammen mit einer Begleitperson (die den vollen Preis bezahlt) einsetzen. Auch die Nutzwertanalyse am Beispiel der Stadt Würzburg hat ergeben, dass jeder von der Stadt in die Förderung des Ehrenamtes investierte Euro einen Rückfluss von 7 Euro generiert“. Auch Preisnachlässe auf Einkäufe und Dienstleistungen sind daher möglich.“ - In Remscheid könnte „Die Brücke“ zentraler und neutraler Anlaufpunkt für eine RS-Ehrenamtskarte sein. Der Kreativität aller, denen die Ehrenamtlichen am Herzen liegen, sind keinerlei Grenzen gesetzt um aus der Ehrenamtskarte mit vielen interessanten Angeboten ein echtes Erfolgmodell zu machen.

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Waterbölles am : Stadt will sich Ehrenamt-Projekt des Landes anschließen

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