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„Stark! Ausgezeichnet! Jugend engagiert in Remscheid!“

Foto: Gösta Mennenöh

Mit ihrer diesjährigen Aktion „Stark! Ausgezeichnet! Jugend engagiert in Remscheid“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Beate Wilding wollte das Lokale Bündnis für Familie hat Gruppen und Einzelpersonen zwischen 14 und 24 Jahren würdigen, die sich für die Verbesserung der Lebensqualität in Remscheid einsetzen. Und die Resonanz war mit mehr als 80 Nominierungen erfreulich groß. Daraus wählte die Jury acht aus für die Verleihung eines Preises und weitere 35 für die „Auszeichnung für junges Engagement“. Zur Verleihung der Auszeichnungen und Preise traf man sich vor wenigen Tagen in der Kraftstation an der  Honsberger Straße.  Und Oberbürgermeisterin Wilding zeigte sich beeindruckt, wie viele junge Menschen in Remscheid in den unterschiedlichsten Bereichen ehrenamtlich aktiv sind: „Neben Schule oder Ausbildung nehmen Sie sich Zeit, um sich für andere einzusetzen. Das finde ich toll und stimmt mich zuversichtlich für die Zukunft unserer Stadt!“ Die Jury habe die Qual der Wahl gehabt, stellte die OB fest. „Weil jeder einzelne Vorschlag und damit Ihrer aller Engagement die Jury tief beeindruckt hat, fiel ihr die Entscheidung sehr schwer. Engagement auch in den Schulen. Urkunden erhielten die Bühnenbau-AG der Rudolf-Steiner-Schule sowie vom Gertrud-Bäumer-Gymnasium das Technik-Team, die Schulsanitäter und die Streitschlichter. - In den Kirchengemeinden leiten junge Erwachsene Kinder- und Jugendgruppen, führen Ferienfreizeiten durch, gestalten Ferienprogramme und begleiten Gottesdienste musikalisch. Nebenbei organisieren sie seit Jahren die Garderobe der Anti-Drogen-Discos mit mehr 800 Besuchern. Urkunden erhielten das Mitarbeiter/innen-Team der evangelischen Jugend Lennep, die Leiterrunde der katholischen jungen Gemeinde St. Marien, die Leiterrunde der katholischen jungen Gemeinde St. Josef, die Band „Vizitors“ der evangelischen Luther-Kirchengemeinde und das „Jesus Power Team“ der evangelischen Luther-Kirchengemeinde.

Andere Jugendliche und junge Erwachsene helfen bei Veranstaltungen in den Jugendhäusern, engagieren sich im Stadtteil Kremenholl, trainieren Kinder und Jugendliche in Ihren Sportarten, unterstützen die Stadtteilbibliothek Lüttringhausen, wirken im CVJM und Kirchengemeinden mit oder  pflegen den deutsch-französischen Jugendaustausch: Dennis Wildemann, Tobias Günther, Jennifer Sander, Markus Müller, Michelle Wiebel, Alina Sieckendieck, Matthias Lauer, Tobias Koch, Katrin Leimgardt, Alexander Steuer, Hakan Eren, Nadine Steinebach, Ramona Werdelhoff, Carina Müller, Hasan Yalci, Beate Pelzer, Frederik Erkens, Patrick Ziert, Rene Meys und Daniel Mach. Auch sie erhielten Urkunden, ebenso die „Schüler-helfen-Schülern-Tutoren“ des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums. Wilding: „Sie kümmern sich um ihre jüngeren Mitschülerinnen und Mitschüler: Sie helfen ihnen bei den Hausaufgaben, sie schulen sie in Organisation und Sprache, bieten Seminare zum Thema „Keine Angst vor Klassenarbeiten“, „Textanalyse leicht gemacht“ und Lesetraining an. Das alles in ihren Freistunden und nach ihrem Unterricht!“

In der Jugendfeuerwehr Hasten beschränkt man sich nicht nur aufs Feuerlöschen. Die OB: „Diese rührige Truppe kümmert sich außerdem um den Spielplatz Richardstraße, unterstützt verschiedene Aktivitäten in Hasten, organisiert Zeltlager und Fahrradtouren und vieles mehr. Kein Wunder, dass sich die Freiwillige Feuerwehr Hasten um ihren Nachwuchs keine Sorgen machen muss.“ Neben einer Urkunde erhielt die Gruppe aucheinen Preis, der zur Gestaltung des neuen Jugendraums verwendet werden soll.

Das Lehrteam der Sportjugend ist seit rund sechs Jahren ehrenamtlich bei Wind und Wetter im Einsatz. „Remscheids Sportlandschaft wurde durch sie sehr erfolgreich weiterentwickelt,“ lobte Wilding. „Kein Event, ob Weltkindertag, Röntgenlauf, Sportlerehrung, Wochenendfreizeiten oder Vereinsfeiern, kein Lehrgang findet ohne diese drei hoch motivierten jungen Leute statt. Ihr Einsatz ist ein Gewinn für den Sport in Remscheid.“ Der Preis, den die Gruppe neben einer Urkunde erhielt, soll der Gruppenhelfer-Ausbildung zugute kommen.

Eine Urkunde erhielt das Dalit-Team des Röntgen-Gymnasiums; es engagiert sich für die benachteiligte und ärmste Bevölkerungsgruppe Indiens, die Dalit. Während einer Projektwoche 2006 entstand die Idee, sich dauerhaft für die Verbesserung der Lebenssituation dieser Menschen einzusetzen. Ausgezeichnet wurden ferner:

Franziska Engels ist seit vier Jahren in der Schülervertretung Gertrud- Bäumer-Gymnasiums, seit zwei  Jahren Schülersprecherin – „höchst engagiert und ein Organisationstalent; auch in schwierigen Situationen behält sie den Überblick“, lobte die Oberbürgermeisterin. - Ende der 90er Jahre musste eine syrische Familie muss ihre Heimat verlassen. Sie bezog mit ihren Kindern zwei Zimmer in einem Remscheider Übergangswohnheim. Wilding: „Die Brüder Mahir und Hani Seydo verbringen mehr als Jahre in diesem Heim mit der ständigen Sorg,e möglicherweise abgeschoben zu werden. Dennoch absolvieren sie ihre Schule, und darüber hinaus bringen sie sich aktiv in vielen Bereichen für junge Menschen in Remscheid ein: Hani engagiert sich für Projekte in der Kraftstation, organisiert Konzerte, hilft jugendlichen HipHop Musikern im Tonstudio und ist im Jugendrat. Sein Bruder Mahir ist im Sport aktiv, er ist ausgebildeter Schiedsrichter, Vorstandsmitglied im Hastener TV und ehrenamtlicher Leiter der dortigen Seniorenabteilung. Auch er war im Jugendrat tätig. Damit sind Sie beide nicht nur ein Beispiel für gelungene Integration, sondern auch Vorbilder für junges Engagement in Remscheid.“

Regina Breder ist ehrenamtliche Kirchenmusikerin und Chorleiterin, von ihrem Talent profitieren sowohl die Senioren als auch die Kinder in der katholischen Kirchengemeinde St. Suitbertus. Die OB: „Herausragend und preiswürdig wird ihr Engagement aber dadurch, dass sie in einem ganz besonderen Umfeld tätig ist: Regina Breder bringt die Inhaftierten der Justizvollzugsanstalt Lüttringhausen zum Singen! Eigenständig leitet sie diese Chorgruppe und übernimmt regelmäßig den Organistendienst in den sonntäglichen Gottesdiensten.“ Wilding dankte sodann allen, die „engagierte junge Menschen in ihrem Ehrenamt unterstützen und fördern - Eltern, Betreuer, Lehrer und anderen“, bevor sie sich an Tom Becker wandte und ihm neben einer Urkunde auch ein Präsent überreichte: „ Seit vielen Jahren hast Du Dich als Schülersprecher und bis heute im Jugendrat engagiert. Du nimmst unzählige Termine war, übernimmst Verantwortung für viele Projekte und machst das sehr professionell, zuverlässig und äußerst sympathisch. Auch die heutige Veranstaltung trägt mit Deine Handschrift! Für Deine Zukunft und Deinen bevorstehenden Auslandsaufenthalt wünsche ich Dir alles Gute. Die Chinesen können sich freuen, doch Remscheid wird Dich vermissen!“ (Foto: Gösta Mennenöh)

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