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Altenheime mit ungewisser Zukunft

Was soll die Stadt mit ihrem Altenheimen machen? „Verkaufen“, kann sich die CDU vorstellen. Andere Kommunalpolitiker reden von sozialer Verantwortung, davon, dass in den Altenheimen das Gewinnstreben nicht die Oberhand bekommen dürfte. Dabei sind die städtischen Altenheime längst hart kalkulierende Wirtschaftsbetriebe – allerdings weniger, um den Gewinn zu maximieren, sondern um das Defizit zu verringern. Da wurde aus der Not (Remscheid finanziell am Bettelstab) schnell eine Tugend.

Hätten die Altenheime nicht in den vergangenen Jahren wiederholt Negativ-Schlagzeilen gemacht, vielleicht hätten unsere betagten Mitbürgerinnen und Mitbürger an ihrem Lebensabend weiter ihre Ruhe gehabt. So aber leben sie ungewollt im „Unruhestand“. Mal zwei Heimleiter, mal einer, mal ohne SANA-Supervisor, mal mit. Und jetzt die Frage, ob und, wenn ja, an wen verkauft werden soll. Dass nach einem Verkauf an einen privaten Betreiber die Pflegesätze – ohnehin ein ständiges Ärgernis – konstant bleiben würden, darf getrost bezweifelt werden.

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