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Rostfraß kann zu Verkehrsbeschränkungen zwingen

Die Tage der Brücke, auf der die Lenneper Straße nahe der Einmündung Sensburger Straße die Bahngleise des „Müngsteners“ überquert, scheinen gezählt zu sein. Ende dieses Jahres will die Bauverwaltung mit ersten vorbereitenden Maßnahmen für einen Brückenneubau beginnen. Die Ausschreibung müsse in 2007 veröffentlicht werden, damit im folgenden Jahr eine Behelfsbrücke erstellt werden könne. Danach soll die alte Brücke, die seit zehn Jahren als erneuerungsbedürftig gilt, abgerissen werden, verlautete jetzt aus dem Rathaus. Schon im ersten Halbjahr 2007 will die Stadt mit der Bahn AG über die Gleissperrungen reden, die wegen der umfangreichen Arbeiten im Brückenbereich erforderlich werden. Wie die neue Brücke aussehen soll, steht schon seit zwei Jahren fest: Als wirtschaftlichste Lösung hatten Bauausschuss und Bezirksvertretung damals eine Bogenträgerbrücke in Sprengwerkform angesehen. Im Mai 2006 reichte die Stadt bei der Bezirksregierung einen Förderan­trag für die Baumaßnahme ein. Die Gesamtkosten betragen nach aktuellen Kostenschätzungen ca. 4,5 Millionen Euro. Ihren eigenen Anteil daran schätzt die Stadt auf 560.000 EUR.

Seit fünf Jahren untersucht ein Ingenieurbüro einmal im Jahr nachts, wenn keine Züge fahren, mit einem so genannten Brückenuntersichtgerät die Verkehrssicherheit der Brücke. Dabei wurden 2005 bei der Bauwerksprüfung in 2005 erhebliche Verschlechterungen festgestellt; der Rostfraß hatte weiter zugenommen. Zitat aus einem Bericht der Verwaltung für die Bauausschuss-Sitzung nächste Woche Dienstag: „Im Speziellen waren am unteren Knotenblech und der Kragarmdiagonalen erhebliche Verluste der Tragfähigkeit durch Abrostungen/Querschnittsminderung zu verzeichnen, so dass ein kurzfristiges Bauteilversa­gen zu erwarten war. Hierdurch war die Standsicherheit des Bauteils und die Verkehrssicherheit des Geh­weges erheblich beeinträchtigt.“ Daraufhin wurde damals der Gehweg auf der Brückenostseite kurzfristig durch eine  Stahlplatte (ca. 1,80 m * 5,50 m) gesichert. Mehr war aus finanziellen Gründen „nicht drin“: Die Finanzmisere der Stadt zwang dazu, die Brückenerneuerung von 2006 auf 2008 zu verschieben.

In diesem Jahr fand die Bauwerksprüfung Ende September statt. Ergebnis: Die Korrosionsschäden haben weiter zugenommen, besonders an fast allen Teilen der auskragenden Gehwegkonstruktion. Das Baudezernat: „Die Dauerhaftigkeit des Bauwerkes ist nicht mehr gegeben. Eine Schadensausbreitung oder Folgeschädi­gung kann kurzfristig dazu führen, dass die Standsicherheit und/ oder Verkehrssicherheit nicht mehr gege­ben sind und Verkehrsbeschränkungen ausgesprochen werden müssen.“

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Kommentare

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Chronist am :

Sorgen um den fließenden Verkehr machte sich heute im Bauausschuss Hans Herbert Wilke (CDU) für den Fall, dass die Bauarbeiten an der Unterführung (neue Einmündung Ladestraße) und der Eisenbahnbrücke Lenneper Straße zeitgleich stattfinden würden. Gerald Hein, Leiter des städtischen Fachbereichs Straßen und Brückenbau, konnte ihn beruhigen. Genau das sei nicht vorgesehen. Die Brücke sei erst später an der Reihe.

Chronist am :

Hans Herbert Wilke (CDU) bleibt am Ball. Im Bauausschuss fragte er heute nach dem Stand der Planungen zur Reparatur der Brücke. Gerald Hein, Fachbereichsleiter Straßen und Brückenbau: "Wir sind im Endspurt, was die Abstimmung mit der Bundesbahn und den Versorgungsträgern engeht. Und wir hoffen auf einen baligen Bewilligungsbescheid aus Düsseldorf!"

Chronist am :

Bahn AG und Land haben zugestimmt; die neue Brücke auf der Lenneper Straße (über die Strecke des "Müngsteners") kann ausgeschrieben werden. Diese gute Nachricht hatte Elke Rühl (CDU) am Dienstag für die Mitglieder des Bauausschusses parat. Und für Amtsleiter Gerald Hein. Denn dem lag der Brief des Landes zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht vor. Schön wäre es, wenn die Bauverwaltung nun näher darstellen würde, wie sie sich den Zeitplan für das Brückenbau-Projekt vorstellt. Denn der von Januar 2007 (siehe oben) konnte ja nicht eingehalten werden.

Chronist am :

Noch ist die Instandsetzung der Brücke auf der Lenneper Straße nicht ausgeschrieben worden. Das hatte sich vor einem Jahr bei Elke Rühl noch anders angehört. Gestern kündigte Stadtplaner Soennenschein die Ausschreibung "noch in diesem Jahr" an. Und wieder wünschte sich der Bauausschuss einen konkreten Zeitplan...

Chronist am :

Besser gesagt, zu weiteren Beschränkungen. Heute hat die Stadtverwaltung sie angekündigt: Die jüngste Brückenprüfung habe ergeben, dass der westliche Gehweg (gegenüber der Tankstelle) umgehend für den Fußgängerverkehr gesperrt werden muss. Schon seit geraumer Zeit verhinderten weiß-rote, mit Wasser gefüllte Kunststoffbehälter das Abstellen von Fahrzeugen auf der Brücke. Die Sperrung des westlichen Gehweges für Fußgänger erfolgt am morgigen Mittwoch. Den Fußgänger bleibt dann nur der gegenüberliegende Gehweg. Die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugverkehrs wird auf 30 km/h reduziert.

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