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Jochen Rohr führt die neue "ISG Alleestraße"

Foto: Lothar Kaiser

Jochen Rohr. Foto: Lothar KaiserBeim „Kick-off“ am 1. Dezember in der Aula des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums rundum informiert über Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISG) und deren Möglichkeiten der privaten Wirtschaftsförderung in Stadtteilen, haben gestern acht Besitzer von Immobilien an der Alleestraße in der Tanzschule Wieber  in Anwesenheit des Notars Dr. Hans Joachim Kind die „ISG Alleestraße“ gegründet und zugleich einstimmig einen Vorstand gewählt: Jochen Rohr (Vorsitzender), Jörg Oestreich (2. Vorsitzender), Werner Roetzel (Schatzmeister), Uwe Milz (Schriftführer), Hedwig Meynen (Beisitzerin), Michel Ruepp (Beisitzer), Doris Lüneschloss, Martina Schmidt und die Stadtsparkasse, vertreten durch Axel Steinweger.  Jochen Rohr wurde, da an diesem Abend verhindert, in Abwesenheit gewählt (er hatte sich schriftlich zur aktiven Teilnahme an der Vorstandsarbeit bereiterklärt). An seiner Seite wird als ehrenamtlicher Geschäftsführer und „Kümmerer“ Ralf Wieber stehen, der Vorsitzende des „Marketingrates RS-Innenstadt“.

Zweck des Vereins ist es laut der gestern beschlossenen Satzung, „die Attraktivität der Remscheider Innenstadt im Bereich der Fußgängerzone Alleestraße als Einzelhandels- und Dienstleis­tungszentrum zu erhöhen, die Rahmenbedingungen für die in diesem Bereich niedergelassenen Betriebe zu verbessern und den Werterhalt bzw. die Wertsteigerung der Immobilien des Bereichs zu unterstützen. Darüber hinaus zielt der Verein auf die Erhöhung der Aufenthalts- und Wohnquali­tät des Bereichs ab.“ Als „Fußgängerzone Alleestraße“ und damit aus Wirkungskreis der neuen ISG definiert die Satzung die Alleestraße von den Hausnummern 2 bis 89, die Scharffstraße und die Wiedenhofstraße mit den jeweiligen Hausnummern 1 bis 3 und die Engelspassage 2 bis 10.

Vorangestellt ist der Satzung der „ISG Alleestraße“ eine Präambel: „Die Alleestraße soll durch ein von den Grundeigentümern und Gewerbetreibenden gemeinsam erarbeitetes und finanziertes Maßnahmenkonzept in Zusammenarbeit mit der Stadt Remscheid aufgewertet werden. Ziel ist es, eine gesetzliche Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) zu gründen und bei der Stadt Remscheid den Erlass als Satzung (nach dem ISGG NRW) zu beantragen. Die Akteure und Partner gehen davon aus, dass damit langfristig ein deutlicher wirtschaftlicher Mehrwert für die Alleestraße und damit für die dort ansässigen Grundeigentü­mer, Mieter und Pächter erreicht wird. Dieser Prozess wird in der Anfangsphase von der IHK inhaltlich begleitet und finanziell unterstützt. Soweit weitere Förderungen durch öffentliche oder private Stellen möglich werden, sollen diese beantragt werden. Der Verein ISG Alleestraße wird mit professioneller Beratung ein langfristiges strategisches Konzept erarbeiten und daraus stu­fenweise ein operatives Handlungsprogramm für die nächsten Jahre entwickeln. Dabei soll auch der Sachverstand der Mitglieder aktiviert und in den Dialog mit den zuständigen Stellen eingebracht werden.“

Nach Angaben von Ralf Wieber geht der neue Verein mit einem Kapital von 8.000 Euro an den Start; entsprechende Einverständniserklärungen von Hauseigentümern und Einzelhändlern lägen ihm vor. Auch das Alleecenter werde sich an der ISG ideell und finanziell beteiligen. 2.000 Euro hat die bergische Industrie- und Handelskammer zugesagt, gestern wiederum vertreten durch Raumplanerin Dr. Daria Stottrop. Treten mindestens 75 Prozent der Hausbesitzer im Bereich der Fußgängerzone Alleestraße der neuen ISG bei, kann auf Antrag der ISG eine Satzung erlassen, die das Konzept der ISG für die Dauer von maximal fünf Jahren festschreibt und kann über die Grundsteuerbescheide für die ISG die Mitgliedsbeiträge erheben. „Viele Hausbesitzer sind an einer Mitgliedschaft interessiert“, berichtete Wieber gestern den rund 30 Anwesenden. Er habe aber auch gehört: „Keine müde Mark an die Stadt!“ Merke: Die Beiträge, die die Stadt erheben wird, müssen in voller Höhe an die ISG abgeführt werden. So will es das ISGG NRW.

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Waterbölles am : Neue "Hausaufgaben" zur Öffnung der unteren Alleestraße"

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  Die Chronologiedes Stadtplaners* Aufgrund des Antrages der Stadt  vom 8. 6.2010 wurde der probeweisen Öffnung der unteren Alleestraße seitens der Bezirksregierung zugestimmt (Verfügung vom 5.7.2010). Die Öffnung erfolgte in der Z

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Chronist am :

Im Amt bestätigt bzw. für weitere zwei Jahre gewählt wurde jetzt der ISG-Vorsitzende Jochen Rohr. Für die ausgeschiedene Hedwig Meynen rückte Alleecenter-Managerin Sophie Dukat in den Vorstand nach. Besonders der mittlere Abschnitt der fußläufigen Alleestraße macht der ISG Sorge: Dort hat sich die Zahl der Leerstände eher noch vergrößert.

Chronist am :

In der öffentlichen Mitgliederversammlung der ISG Alleestraße am 16. November in den Veranstaltungsräumlichkeiten der EWR wurde die Alleecenter-Managerin Andreas Schwenke in der Nachfolge von Jochen Rohr zur neuen Vorsitzenden der ISG Alleestraße gewählt. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Jörg Östereich.

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