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Spielplatzmanagerin auf der Suche nach Paten

In Zeiten von Computerspielen und Rund-um-die-Uhr-Kindersendungen geraten altmodisch anmutende Spiele und Spielplätze oft ins Abseits unserer Wahrnehmung. Kaum einer, der nicht selbst Kinder hat, nimmt sie noch wahr, diese bunten Spielräume, die Kindern die Gelegenheit geben, sich selbst zu erproben und ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen. Viel zu oft werden sie sogar lediglich als Ärgernis wahrgenommen. „Zu laut, zu dreckig, zu alt. All das höre ich häufig, die letzten beiden Punkte meist von Kindern“, sagt Daniela Kann. Die Die 27-Jährige ist die neue Spielplatzmanagerin der Stadt Remscheid. Sie will sich in diesem Jahr verstärkt auf die Suche nach Spielplatz-Paten begeben, nach Bürgern, die die knapp 145 Spielflächen in Remscheid in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung betreuen. Für den Waterbölles hat Daniela Kann dazu Einzelheiten genannt:

„Erst vor wenigen Wochen wurde ich von Schülern der 6c des Gertrud Bäumer Gymnasiums zu einer Pressekonferenz eingeladen. Die Kinder hatten verschiedene Spielplätze in Remscheid unter die Lupe genommen und in einer Präsentation deutlich gemacht, was ihnen am jeweiligen Spielplatz gefallen bzw. nicht gefallen hat. Dabei ging es vordergründig gar nicht um die Spielgeräte an sich, sondern vielmehr um Verunreinigungen und Gefahrenquellen durch achtlos Weggeworfenes. Auch wenn der Sand auf den 144 öffentlichen Spielplätzen der Stadt Remscheid einmal jährlich ausgewechselt, die Flächen regelmäßig gereinigt und die Spielgeräte kontrolliert werden, reicht das Personal der zuständigen Stellen häufig nicht aus um sofort auf alle Vorkommnisse sofort zu reagieren.

Dafür ist die Stadtverwaltung auf die Unterstützung von Spielplatzpaten angewiesen. Durch ihren persönlichen Einsatz tragen diese dazu bei, Remscheid zu einer noch kinder- und bürgerfreundlicheren Stadt zu machen, indem sie die Spielmöglichkeiten an den Spielplätzen sichern, für funktionsfähige sowie bedarfsgerechte Geräte sorgen und die Stadtverwaltung in die Lage versetzen, schneller und bedürfnisorientierter auf Wünsche oder Missstände zu reagieren. Spielplatzpate werden kann jeder. Egal ob Privatpersonen, Vereine, Elterninitiativen oder Schulklassen. Günstigerweise sollte man als Pate in der näheren Umgebung der Spielanlage wohnen und sich die Arbeit im besten Fall mit anderen teilen, so dass der Spielplatz auch im Falle von Urlaub oder Krankheit betreut ist. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung wird der Spielplatz dann betreut.

Wie sehr sich ein Spielplatzpate für seinen Spielplatz einsetzt, bestimmt jeder individuell. Vorausgesetzt wird lediglich die Freude am partnerschaftlichen Umgang mit Kindern und ein Interesse daran, dass Kinder lernen, auch selbst Verantwortung für ihren Spielplatz zu übernehmen. Das kann zum Beispiel über eine gemeinsame Reinigungsaktion mit Kindern und Erwachsenen geschehen. Unterstützt werden Spielplatzpaten durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Kinder und Jugendförderung, die für die Anliegen der Paten, Kinder und Jugendlichen immer ein offenes Ohr haben. In regelmäßigen Abständen finden Treffen zum Kennen lernen und Erfahrungsaustausch mit anderen Spielplatzpaten statt. Wer Spielaktionen oder Spielplatzfeste auf seinem Spielplatz organisieren möchte, erhält professionelle Beratung und Unterstützung und bekommt nach Absprache kostenlos ein Spielmobil für diese Aktionen zur Verfügung gestellt. Wenn Sie Interesse an einer Spielplatzpatenschaft haben, wenden Sie Sich bitte an mich unter der Telefonnummer (0 21 91) 16 36 76 oder schreiben Sie an kann@str.de">kann@str.de. Ich freue mich auf Sie. Daniela Kann“

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