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Volkswirt Norbert Walter: „Kampf um Europa lohnt sich!“

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Angesichts der täglich neuen Nachrichten zur Eurokrise, zu Krisengipfeln und Rettungspaketen wird es immer schwieriger, den Überblick zu behalten. Etwa 180 Remscheider folgten daher gerne der Einladung ihrer Sparkasse, um sich von dem bekannten Ökonomen Prof. Dr. Norbert Walter die komplexen Zusammenhänge erklären zu lassen. Im Vaßbendersaal zeichnete der seit Jahrzehnten viel beachtete Volkswirt zunächst den Weg in die heutige Staatsschulden- und Eurokrise nach. Dabei stellte er auch klar, dass die Finanzmärkte derzeit zu einseitig auf Europa blicken, während die Schuldenproblematik in Japan und den USA noch dramatischer ist. Auch für die Zukunft wagte Prof. Walter eine Prognose. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent, so seine Einschätzung, werde der Euro scheitern - mit dramatischen Folgen auch für Deutschland. Mit einer deutlichen größeren Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent werde es aber gelingen, die derzeitige Krise zu überwinden. Walter betonte, es lohne sich, um Europa zu kämpfen, auch wenn es viel Geld koste. Deutschland könne die finanziellen Belastungen verkraften, es sei stark und verfüge über eine enorme Wettbewerbsfähigkeit.

Anderthalb Stunden lang begeisterte der Ökonom mit seinem fundierten und verständlichen Vortrag die Kunden der Remscheider Stadtsparkasse und beantwortete danach zahlreiche Fragen aus dem Publikum. Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, freute sich über die gut besuchte Veranstaltung: „Die durchweg positive Resonanz unserer Kunden zeigt, dass wir zum aktuellen Thema den richtigen Referenten gefunden haben. Mit Herrn Prof. Walter ist es uns gelungen, einen herausragenden Experten nach Remscheid zu holen.“ Beim anschließenden Imbiss nutzten viele der Anwesenden die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem Referenten. Auf Nachfrage bekräftigte er dabei auch noch einmal seine Prognose für die nächste Bundestagswahl. Er erwartet eine große Koalition mit Klaus Wowereit als Bundeskanzler. Angela Merkel werde dann Präsidentin der EU-Kommission in Brüssel. (Markus Kollodzey, stv. Leiter Unternehmensentwicklung)

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