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Im Krieg landete die Kaiserfigur im Schmelzofen

Das alte Kaiserdenkmal am Lenneper Mollplatz.Das am „Sedanstag" 1889 eingeweihte Kaiserdenkmal am Lenneper Mollplatz in den 1920er Jahren. Kaiser Wilhelm I., der hier nur scheinbar unantastbar ,,residiert", musste dem zunehmenden Verkehr weichen. Das Denkmal am Moll­lplatz, dem ehemaligen Kaiserplatz, wurde verkleinert, und der Kaiser kam auf den extra für ihn geschaffenen Hohenzollemplatz an der Ringstraße. Im zweiten Weltkrieg ereilte auch den Kaiser sein Schicksal. Dem Rohstoffmangel gehorchend wurde die Bronzefigur eingeschmolzen. Das Denkmal am Mollplatz verschwand in den 1960er Jahren, ebenso die herrlichen Kastanien. (aus: „Remscheid. Ein verlorenes Stadtbild“, von Rolf Lotzmann, erschienen 1994 im Wartberg-Verlag)

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Kommentare

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Armin Gerhardts am :

Das ist ein sehr gutes Foto, welches sinnbildlich das Problem des Bergischen Landes bezogen auf sein Selbstbild und den Tourismus zeigt, wenn man ihm z.B. den neuen Hauptbahnhof entgegensetzt. Ich war letztes Jahr in Budapest. Auffällig war, dass obwohl die Stadt in Kriegswirren mehrfach zerstört wurde, sie sich auch im Neubau historisch verpflichtet fühlt. Ich hatte das Gefühl durch eine alte, historische (und gemütliche) Stadt zu gehen, obwohl die Mauern (und Brücken) teilweise "gerade erst" wieder aufgebaut wurden. Warum schafft man das nicht auch im Bergischen? Warum versucht man krampfhaft Trendbauten zu errichten? Das hat man in den 60ern und 70ern auch schon versucht, und für diese hässlichen grünen Bauten kann man sich heute nur schämen. Ich glaube auch, dass ein solcher Platz viel weniger zum Vandalismus einlädt. Vielleicht ist das aber auch nur Wunschdenken.

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