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Längere Anfrage wurde kurz und bündig abgeschmettert

W.i.R. fordert für Disco Sicherheits- und Ordnungskonzeot“, titelte der Waterbölles am 7. Januar und zitierte die Wählergemeinschaft entsprechend. Die Genehmigung für die Umwandlung der ursprünglichen Diskothek im „Kaufland“-Komplex in eine Veranstaltungshalle sei im Dezember erteilt worden, berichtete Planungsamtsleiter Quadflieg gestern in der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid. Ein Sicherheits- und Ordnungskonzept könne im Übrigen von den Betreiber nicht gefordert werden, denn das sei erst ab 5.000 Besucher vorgeschrieben. Die Halle fasse aber weniger als 900. Und auch weniger, als die Diskothek hätte aufnehmen können (so sie denn eröffnet worden wäre). Deshalb seien im Parkhaus von „Kaufland“ auch keine Parkprobleme absehbar. Es sei entsprechend dimensioniert.

Auch mit Lärmproblemen für die Anlieger (in 100 Meter Entfernung) sei nicht zu rechnen. Zum einen, weil die Halle keine Fenster habe. Und zum anderen wegen eines größeren Windfangs (Raucherecke) am Eingang. Und zur Frage nächtlicher Einzelhandelsanlieferungen: „Die finden gar nicht statt!“ Ordnungsamtsleiter Bwckmann ergänzte, zusätzliche 200 Fahrzeuge auf der Freiheitstraße gingen bei „jetzt schon 18.000 Fahrzeigen täglich geradezu unter!“

Bezirksbürgermeister Otto Mähler hatte es eingangs abgelehnt, Anfrage und Antrag der W.i.R. auf die Tagesordnung zu nehmen, da nicht termingerecht eingereicht, sondern erst als Tischvorlage. Daraufhin meldete sich Alexander Ernst von der W.i.R. mit beiden Inhalten unter dem Tagesordnungspunkt „Anträge außerhalb der Tagesordnung“ zu Wort und beendete seine Wortmeldung mit der Bitte um eine schriftliche Beantwortung der Fragen durch die Verwaltung. Dass Quadflieg und Beckmann darauf vorbereitet waren und mündlich Auskunft geben konnten, hatte er offenbar nicht erwartet.

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Kommentare

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Hans Gerd Göbert am :

Da zeigt sich doch wieder einmal, wie wichtig eine detaillierte Anfrage an die Verwaltung sein kann. Man erfährt Dinge, die man als Politiker so nicht unbedingt wissen kann und muss und als Bewohner im fraglichen Bereich schon gar nicht. Dafür haben wir die sachkundige Verwaltung und insofern ist es immer gut, wenn man nachhakt. Ob W.i.R. oder seltener auch andere, ist dabei zweitrangig. Die Hauptsache ist, man wird informiert. Wenn man dann noch erfährt, dass alles in trockenen Tüchern ist und gar nichts schiefgehen kann, kann man sich bei diesem Punkt beruhigt zurücklehnen. - Allerdings sich sofort wieder an die Aussagen erinnern, wenn wider jegliche Erwartung doch etwas schief gehen sollte.

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