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Remscheid nimmt jährlich um 900 Bürger ab

Die Stadt Remscheid hält in den kommenden Jahren eine „aktive Siedlungspolitik“ für notwendig. Vom Rat der Stadt erhofft sie sich in nächster Zeit den Auftrag, entsprechende Maßnahmen zu prüfen und vorzuschlagen. Das ist die Konsequenz aus dem Bericht über die voraussichtliche Bevölkerungsentwicklung in Remscheid (2005 bis 2025), der in diesem Monat mehrere Ausschüsse des Rates beschäftigen wird. Die Ergebnisse dieser Prognose „sind der Stadtentwicklungsplanung und allen Fach- und Einzelplanungen zugrunde zu legen“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Kernaussage: Bis 2025 wird sich die Einwohnerstadt Remscheid um 17.865 Personen oder 15 Prozent auf 101.183 verringern (fiele sie unter 100.000, wäre Remscheid keine Großstadt mehr). Durchschnittlich wird Remscheid somit bis zum Jahre 2025 pro Jahr um ca. 900 Personen abnehmen.

Seit der vorigen Bevölkerungsprognose (2000 bis 2020) ist die Zahl der Einwohner mit Hauptwohnsitz in Remscheid von 124.000 auf 119.000 gesunken. Darüber hinaus leben in Remscheid noch 1.000 Personen mit Nebenwohnsitz. Der weitere Rückgang bis 2025 entsteht, wie es in dem Bericht der Verwaltung heißt, „ zum einen aus einem Geburtendefizit in Höhe von 9.667 Personen. Die Anzahl der Geburten gleicht die Anzahl der Todesfälle nicht aus. Das macht im jährlichen Durchschnitt ein Minus von 483 Personen. Dazu kommt noch ein angenommener Wanderungsverlust von jährlich 418 Personen.“ Von 2000 bis 2005 betrug der Wanderungsverlust 534 Personen jährlich. In der Altersgruppe der 60 bis 69-Jährigen Deutschen lag er in den Jahren 2000 bis 2003 besonders hoch, sank dann ab.

Von den 119.048 Einwohner/innen, die am 31.12.2005 in Remscheid lebten, waren 17.275 Ausländer/innen. Ebenso enthalten in der Einwohnerzahl sind 10.975 Menschen, die außer dem deutschen Pass noch einen weiteren ausländischen haben. 1.985 Menschen sind Deutsche durch Einbürgerung, d.h., sie hatten früher eine andere Staatsangehörigkeit. Insgesamt lebten in Remscheid Ende 2005 demnach 30.235 Menschen mit einem Migrationshintergrund. Das sind 25,4 % oder jede/r Vierte. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) aller Kinder, die 2005 geboren wurden, haben einen Migrationshintergrund. Die Verwaltung: „Es ist davon auszugehen, dass auch in den nächsten zwei Jahrzehnten eine beträchtliche Anzahl Menschen in Remscheid mit einem Migrationshintergrund leben werden und zwar sowohl durch Zuwanderung als auch durch Geburt.“

Am 6. Februar 2006 hatte der Waterbölles über eine Studie der Bertelsmann-Stiftung beschäftigt, sich sich ebenfalls mit dem „Schrumpfungsprozess“ der Stadt Remscheid beschäftigt.

Trackbacks

waterboelles.de am : Grüne wollen Prozess des Sparens aktiv mitgestalten

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Bringen wir mal ein paar Dinge zusammen. 1. Remscheid wird bis 2025 jährlich um 900 Menschen abnehmen. Deshalb hat die Verwaltung im Januar Vorlage durch die Ratsausschüsse geschickt, in dem eine „aktive Siedlungspolitik“ als notwendig bezeichnet wird. 2.

Waterbölles am : "Neujahrsgespräch": Déjà-vu-Erlebnisse statt Visionen

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Ein Klick auf das Foto oben, und Sie sehen es in einem neuen Fenster in voller Größe. „Bei den Neujahrsgesprächen des RSV wurde heftige Kritik an der Sportpolitik in Remscheid laut“, berichtete die Bergische Morgenpost über das 11. Neujahrsgespräch des S

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Waterbölles am : O heiliger St. Florian, oder: Lamentieren hilft nicht!

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Waterbölles-Kommentar Ich wünschte, heute wäre der 14. Mai. Dann wäre die Landtagswahl gelaufen und die Ratsfraktionen könnten sich voll und ganz den anstehenden Sparbeschlüssen widmen – hoffentlich ohne dabei den Wähler/innen nach dem Munde zu red

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