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"In Remscheid herrscht endlich wieder Aufbruchstimmung!“

Dass die Landesregierung über ein Designer Outlet Center auf der grünen Wiese in Lüttringhausen (noch) anders denkt als Rat und Verwaltung unserer Stadt, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Entmutigen lassen sich die Befürworter des DOC davon allerdings nicht. Das gilt auch für die 45 Remscheider Wirtschaftsjunioren mit Thorsten Kapitza (Sprecher), Constanze Epe, Kristina Kreutzer und Dr. Peter Dültgen an der Spitze. Sie sind davon überzeugt: Die breite Zustimmung der Remscheider Bürger zu dem Projekt könne man in Düsseldorf nicht ignorieren. Kapitza: „Das DOC bewegt die Menschen unabhängig von ihren parteipolitischen Präferenzen! Es herrscht in Remscheid endlich wieder Aufbruchstimmung!“ Auch in den Parteien – „jenseits von in der Vergangenheit oft parteipolitisch geprägten gegenseitigen Blockaden“, so die Wijus. „Gemeinsame Aktionen der Parteien und Fraktionen pro DOC werden den Bürgerinnen und Bürgern positiv aufgenommen und von Seiten der Wirtschaft und der Wirtschaftsjunioren unterstützt!“

Für März plant der Wiju-Vorstand zum DOC eine eigene Veranstaltung. Constanze Epe: „Wir wollen unsere Kontakte zu den Ratsfraktionen intensivieren und versuchen, partnerschaftliche Ansätze für eine kommunale Wirtschaftspolitik zu finden.“ Dazu zählten im vergangenen Jahr auch die „Hospitanzen“, zu denen Wirtschaftsjunioren in städtische Ämter kamen – und mit ganz neuen Erkenntnissen über deren Arbeit wieder heraus. In Fortsetzung dieses „KnowHow-Transfers“ werden die Amtsleiter in diesem Jahr in Unternehmen der Wirtschaftsjunioren willkommen sein. Teil der Wirtschaftspolitik der Wijus ist auch die Forderung nah einer Öffnung der unteren Alleestraße für den Fahrzeugverkehr. Ihr Eindruck: In Düsseldorf werde auf die Bremse getreten. Ebenso unbefriedigend empfinden Sie die andauernde Zitterpartie um die Zukunft der Bergischen Symphoniker. Dr. Peter Dütgen: „Sehr viele Führungskräfte Remscheider Firmen wohnen gar nicht in unserer Stadt, sie pendeln lieber, als dass sie umziehen. Und es ist auch schwierig, jüngere qualifizierte Mitarbeiter von auswärts nach Remscheid zu holen.  Um wie viel schwieriger würde dann die Mitarbeitersuche werden ohne Theater oder Orchester!?“ Wobei die Wijus die Finanzprobleme und den Sparzwang der Stadt nicht verkennen. Constanze Epe hat sich vorgenommen, auch dieses Thema am „Runden Tisch der Wirtschaft“ anzusprechen. Denn  wenn das Orchester für die heimische Wirtschaft ein wichtiger Standortfaktor ist, dann müsse man in den Firmen auch über ein finanzielles Engagement nachdenken.

Viel ehrenamtliche Arbeit wollen die Wirtschaftsjunioren auch in diesem Jahr wieder in ihre bewährten Projekte investieren, im Arbeitskreis Schule/Wirtschaft etwa in das Bewerbungstraining für Schülerinnen und Schüler. Derzeit nutzen sieben weiterführende Schulen das Angebot, Bewerbungsmappen durch den Arbeitskreis prüfen und bewerten zu lassen. Bei der Rückgabe der Mappen in den Schulen erhalten die Schüler/innen so manchen wertvollen Tipp aus der Praxis. Weiterhin organisiert der Arbeitskreis Firmenbesichtigungen für Lehrer und interessierte Schüler, um die Vielfältigkeit Remscheider Betriebe aufzuzeigen und den Jugendlichen die Berufsauswahl womöglich zu erleichtern.

Bereits im sechsten Jahr wird das Projekt „Wortschatz“ über eingesammelte Spenden finanziert. Das Projekt unterstützt Kinder mit mangelndem Sprachvermögen. Sie erhalten Zusatzunterricht von geschultem Personal in Abstimmung mit den Lehrern. Der Arbeitskreis ist Ansprechpartner für alle organisatorischen Fragen. Ferner kümmert sich der Arbeitskreis um den bundesweiten Schülerwettbewerb „Wirtschaftswissen im Wettbewerb", ein Schülerquiz. In Remscheid werden die erden die besten drei Schüler/-innen gekürt. Der Gewinner darf dann im März am Bundesfinale teilnehmen.  Wiederholt werden soll im September dieses Jahres die (2010 gelungene) Aktion „Wirtschaft erleben - Remscheider Unternehmen öffneten ihre Pforten“. Und der Wiju-Vorstand ist zuversichtlich, dass dann die Zahlen aus 2010 (80 teilnehmende Firmen und ca. 8.000 Besucher) noch übertroffen werden können.  Thorsten Kapitza: „Wir möchten den Bürger/innen die heimische Wirtschaft näherbringen. Die regionale Wirtschaft hat viele Besonderheiten, die zumeist im Verborgenen liegen und an diesem Tag einer breiten Öffentlichkeit gezeigt werden können. Für Jugendliche ist es eine einmalige Chance, Ausbildungsbetriebe kennenzulernen und sich vorzustellen!“ Ferner steht in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der IHK und den „lokalen Bündnissen“ der drei bergischen Großstädte eine vierteilige Vortragsreihe zum Thema "Fachkräfte für familienfreundlichen Unternehmen" auf dem Plan der Wijus. In allen drei Städten wurde bereits je ein Unternehmen angefragt, das durch familienfreundliche Personalpolitik in der Vergangenheit auf sich aufmerksam gemacht hatte. Diese Firmen sollen über ihre Arbeitsmodelle berichten.

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Chronist am :

„Es ist die Frage, ob man ein Theater als Standortvorteil sehen muss. Oder ein eigenes Orchester. Ich weiß nur, dass wir es uns vermutlich finanziell nicht erlauben können. (…) Es ist heutzutage kein Problem mehr, nach Köln oder Düsseldorf zu fahren, wenn ich ein vernünftiges Theaterstück oder Musik hören will. Die weichen Faktoren wie ein eigenes Kulturangebot spielen für Remscheid eine gewisse Rolle. Wir müssen aber aufpassen, dass da nicht ein Popanz aufgebaut wird.“ (der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke heute in einem längeren Interview in der Bergischen Morgenpost)

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