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GHS Rosenhügel läuft aus - Sekundarschule vor dem Start

 Schulentwicklung: Verwaltung erhält Fülle von Aufträgen“, titelte der Waterbölles am 10. November im Vorfeld einer Sitzung des Schul- und Sportausschusses. Dazu gehörte auch der Auftrag, die Auflösung der Hauptschule Rosenhügel vorzubereiten. Bereits im April 2011 hatte die Verwaltung in einer Vorlage für den Schulausschuss darauf hingewiesen, dass die GHS Rosenhügel „angesichts der Anmeldesituation und des perspektivisch erkennbaren weiteren Rückgang der Anmeldezahlen im Hauptschulbereich … mit höchster Wahrscheinlichkeit zum Schuljahr 2011/2012 letztmalig eine Eingangsklasse bildet, so dass ab dem Schuljahr 2012/2013… die Schule sukzessive aufzulösen wäre.“ Dieser politische Auflösungsbeschluss wurde in der Ratssitzung am vergangenen Donnerstag einstimmig gefasst.  Für Schüler/innen, Eltern und Lehrerkollegium kam das nicht überraschend. Schon im März hatten Schulaufsicht, Schulleitung und Schulträger darüber gesprochen. „Amtlich“ ist es aber erst jetzt: „Die bestehenden Jahrgänge an der GHS Rosenhügel werden jahrgangsweise auslaufend am bisherigen Schulstandort solange beschult, wie ein ordnungsgemäßer Schulbetrieb aufrecht erhalten werden kann.“

Entsprechend dem üblichen Beteiligungsverfahren gemäß § 76 Schulgesetz NRW hatte die Schulkonferenz im Oktober eine Stellungnahme abgegeben, in der sie die Politik darum bat, sich „unabhängig vom Ausgang des Anmeldeverfahrens … für die Gründung einer dreizügigen Sekundarschule im Remscheider Südbezirk einzusetzen. Der jetzige Standort GHS Rosenhügel, Ewaldstraße 8, wäre der … ein idealer Standort für eine dreizügige Sekundarschule in Oberstufen-Kooperation mit einem Berufskolleg, einer Gesamtschule oder einem Gymnasium.“

Die Schulkonferenz begründete das damit, dass die überwiegende Anzahl der in den letzten Jahren von Gesamtschulen abgelehnten Schülerinnen und Schüler im Remscheider Süden wohnt und vorwiegend eine Realschul- oder Hauptschulempfehlung hat. Zitat: „Mit einer Sekundarschule gäbe es ein stabiles Sekundar-I-Angebot im Remscheider Süden zwischen Honsberg, Bliedinghausen und Bökerhöhe. Dem Elternwillen nach einer ortsnahen Beschulung für Schülerinnen und Schüler aller Begabungen wäre dann entsprochen, zudem blieben dem Schulträger erhebliche Fahrtkosten erspart.“ Und dafür biete sich  das Gebäude der GHS Rosenhügel an, da es mit Millionenaufwand von Grund auf saniert, renoviert und wärmegedämmt worden sei.

Mit seinem Auflösungsbeschluss vom vergangenen Donnerstag für die GHS verband der Rat der Stadt den Auftrag an die Verwaltung, „die sich hieraus ergebenden räumlichen, sächlichen und finanziellen Auswirkungen in der ersten Jahreshälfte 2012 darzustellen.“  Schon im November hatten   SPD, FDP und Grüne festgestellt, dass die GHS Rosenhügel „für die mögliche Errichtung einer Sekundärschule (mindestens dreizügige integrierte Ganztagsschule)“ geeignet sei.

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