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Für 6,5 Prozent mehr Lohn wird notfalls auch gestreikt

Pressemitteilung des ver.di Bezirkes Rhein-Wupper

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Wilding,

wir, die Beschäftigten der Stadt Remscheid und der Stadtwerke Remscheid, unterstützen die Forderung unserer Gewerkschaft ver.di nach einer Erhöhung unserer Entgelte um 6,5 Prozent - mindestens aber um 200 € pro Monat - und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100 € pro Monat bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Ein gut funktionierender öffentlicher Dienst ist gerade jetzt in unsicheren Zeiten unverzichtbar – für jede/n Einzelne/n und für die Gesellschaft als Ganzes. Aber jeder öffentliche Dienst ist nur so gut wie seine Beschäftigten, die engagiert und motiviert ihre Aufgaben wahrnehmen. Damit es aber so bleibt muss ihre Leistung anerkannt werden – auch durch eine gerechte Bezahlung.

Unsere Lohnforderung passt in die Zeit. Die Arbeitsproduktivität ist allein vergangenen Jahr um 1,7 Prozent gestiegen, die Inflation kletterte 2011 um 2,3 Prozent. Erst wenn die Löhne so stark steigen wie diese beiden Vergleichswerte bleibt der Anteil der abhängig Beschäftigten am gewachsenen Kuchen gleich. In den letzten Jahren war deren Anteil aber immer kleiner geworden, dafür haben die Vermögenden ein immer größeres Stück vom Kuchen abbekommen. Und schon deshalb gibt es für uns, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes einen großen Nachholbedarf.

In den Jahren 2010 und 2011 haben ver.di und die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes angesichts einer drohenden Wirtschaftskrise mit niedrigen Lohnabschlüssen der damaligen Situation Rechnung getragen und Verantwortung übernommen. Angesichts steigender Steuereinnahmen und Gebühren, nach Aussage des Deutschen Städtetages werden 2011 und 2012 die Einnahmen der Kommunen höher sein als die Ausgaben, ist es an der Zeit, dass nun die Arbeitgeber ihrer Verantwortung nachkommen. Nämlich Ihrer Verantwortung für eine gerechte und angemessene Bezahlung ihrer Beschäftigten.

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir, die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Remscheid fordern Sie auf: Machen Sie Ihren Einfluss bei den Verantwortlichen ihres Arbeitgeberverbandes geltend. Fordern Sie die Verhandlungskommission des kommunalen Arbeitgeberverbandes auf, am kommenden Donnerstag in der ersten Runde der Tarifverhandlungen ein angemessenes Angebot vorzulegen. Seien Sie gewiss, wir, die Angehörigen des öffentlichen Dienstes, stehen zu unserer Forderung nach einer nachhaltigen Erhöhung unserer Entgelte. Wir werden unsere Forderung mit Nachdruck und falls notwendig mit dem Mittel des Streiks verfolgen. Denn: Wir sind es wert - 6,5 Prozent, mindestens aber 200 €. (Lothar Reitzer, Fachbereich Gemeinden)

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