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„Einsatzkräfte haben erstklassige Arbeit geleistet!“

„Die städtische Feuerwehr hat in enger Zusammenarbeit mit Technischem Hilfswerk, Johanniter Unfallhilfe, Deutschem Roten Kreuz und den Freiwilligen Feuerwehren die Situation bewältigt. Ich danke allen Kräften für ihre außerordentliche Einsatzbereitschaft“, so Oberbürgermeisterin Beate Wilding im Rückblick auf die Ereignisse der zurückliegenden 24 Stunden. Wilding weiter: „Seit heute gilt ein sogenanntes Betretungsverbot für alle Waldflächen in Remscheid bis zum kommenden Montagmittag, das vom Landesbetrieb Wald und Holz ausgesprochen wurde. Nach den ersten Schadensberichten besteht in den Wäldern und Parkanlagen weiterhin die Gefahr umstürzender Bäume und abbrechender Äste. Deshalb bitte ich die Bürgerinnen und Bürger, auf Spaziergänge in Wäldern und Parkanlagen zu verzichten, bis ein einigermaßen gefahrloses Betreten wieder möglich ist.“

Die schwersten Schäden sind nach einer vorläufigen Sturmschadensbilanz der Forstverwaltung im Revier an der Neyetalsperre festzustellen. Dort wird eine Schadholzmenge von mindestens 10.000 Festmetern befürchtet. Zum Vergleich: Die planmäßig jährliche Nutzungsmöglichkeit aus dem städtischen Forst liegt bei 20.000 Festmetern. Bereits heute ist davon auszugehen, dass ein Mehrfaches dieser Plangröße durch den Sturm geworfen wurde. Den damit verbundenen Mehrnutzungsmöglichkeiten in diesem Jahr stehen für die kommenden Jahre drastische Mindernutzungsmöglichkeiten gegenüber. Durch die unklare Gesamtschadensbilanz in Deutschland sind die Auswirkungen auf den Holzmarkt und die Preisbildung derzeit noch nicht absehbar.

Der Stadtpark wurde vom Sturm punktuell schwer geschädigt. Hier und in den angrenzenden Anlagen des Sieper Parks und des Edelhoffparks drohen auch nach Abflauen des Sturms weitere Astbrüche. Auf den drei städtischen Friedhöfen sind sechs Bäume umgestürzt. Die Schadensermittlung, so zum Beispiel auf den städtischen Spielplätzen, dauert an.

Wie die Autobahnpolizei mitteilt, wird die Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Remscheid und Wermelskirchen in Fahrtrichtung Köln morgen in der Zeit von 8 bis voraussichtlich 13 Uhr zur Beseitigung von Sturmschäden voll gesperrt. Trotz der Empfehlung, diesen Bereich weiträumig zu umfahren, ist auf der Umleitungsstrecke U 54 (B 229 und B 51 zwischen Lenneper Straße und Bergisch Born) mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Vom Sturm wurden auch städtische Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. Bei den Schäden an insgesamt 14 Gebäuden handelt es sich überwiegend um kleine Beschädigungen am Dach, an deren Behebung bereits gearbeitet wird. Ein markanter Schaden ist an der Sporthalle des Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung in der Stuttgarter Straße entstanden, nachdem ein Baum vom Nachbargrundstück auf das Hallendach fiel und eine Lichtkuppel sich aus ihrer Verankerung löste. Wilding: „Mit Blick auf die Schäden im Bundesgebiet lässt sich sagen, dass wir glimpflich davon gekommen sind. Das Gebäudemanagement hat umgehend mit der Erfassung und Behebung der Schäden begonnen.“

Stadt Remscheid
Die Oberbürgermeisterin

OE 02 - Büro der Oberbürgermeisterin

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