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24.3.:Großes „Fest der Nationen“ mit vielen Akteuren

Das Aktionsbündnis „Remscheid Tolerant“ hat seit seiner Gründung am 24. Januar einen erheblichen Zuspruch innerhalb und außerhalb Remscheids erfahren. Mittlerweile sind mehr als 150 Vereine, Organisationen, Kirchen, Gewerkschaften, 25 Firmen und über 220 Einzelpersonen dem Bündnis beigetreten. Neben Aufklebern, Postkarten, Buttons, Fahnen und Plakaten in unterschiedlichen Größen ist auch der Aufbau einer Internetpräsenz unter www.remscheid-tolerant.de realisiert worden. Vier große Fahnen hängen vor dem Remscheider Rathaus, eine Fahne hängt vor dem Ernst Moritz Arndt Gymnasium und demnächst auch eine am Lüttringhauser Rathaus. Auftaktveranstaltung ist am Samstag 24. März, von 10 bis 17 das „Fest der Nationen“. Dazu werden in den nächsten Tagen rund 20.000 Infozettel verteilt. Am 24. März sind zunächst zwei Sternmärsche geplant, der eine von der Ev. Stadtkirche aus, der andere vom Teo Otto Theater aus. Ab 9.50 Uhr werden die Kirchenglocken der christlichen Kirchen läuten.

  • Zeitplan Sternmarsch 1: 10 – 10.30 Uhr ökumenischer Gottesdienst Ev. Stadtkirche, 10:45 Abmarsch zur Weststraße /Stachelhauser Straße (Dauer 15 – 20 Minuten).
  • Zeitplan Sternmarsch 2: ab 9:45 sammeln am Teo Otto Theater, 10:15 Abmarsch zur Weststraße/Stachelhauser Straße (Dauer 30- 40 Minuten).

Oberbürgermeisterin Beate Wilding wird das Fest an der Bühne Weststrasse um um 11:30 Uhr eröffnen. Das Bühnenprogramm, moderiert von Horst Kläuser, und das Fest mit zahlreichen Ständen und Akteuren findet bis 17 Uhr im Bereich der Weststraße/Ecke Stachelhauser Straße statt. Zusätzlich werden Infoaktionen, Schmink- und Bastelaktionen für Kinder geboten. Zusätzlich findet ein Luftballonwettbewerb statt. Zum Abschluss findet um 16.30 Uhr ein interreligiöses Friedensgebet in der Ditib Moschee statt.

Als besonderer Gast hat sich Sandra Minnert, ehemalige Nationalspielerin der Deutschen Frauen Fußball Nationalmannschaft und ehemalige Weltfußballlerin des Jahres 2005, für das Fest der Nationen angesagt. (Sandra Minnert (* 7. April 1973) ist Schirmherrin der Respekt-Initiative (www.respekt.tv) , die auch die Planungen in Remscheid aktiv unterstützt. Die Initiative setzt sich über den Sportbereich hinaus für gegenseitigen Respekt und gegen Rassismus ein.

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Stadt Remscheid am :

Um die Sicherheit dieses Events zu gewährleisten, werden Weststraße und Stachelhauser Straße ab 8 Uhr bis mindestens 19 Uhr für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Neben den Haltverboten auf der Weststraße / Stachelhauser Straße wird ebenfalls ein absolutes Haltverbot auf der Alexanderstraße zwischen der Einmündung Honsberger Straße und der Einmündung Blumentalstraße ausgewiesen. Alle Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, die Haltverbote zu beachten, da ansonsten die Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Chronist am :

Aus dem Polizeibericht: „Die Partei "pro NRW" demonstriert am 24. März ab 11 Uhr auf der Bismarckstraße/ Loborner Straße mit anschließendem Aufzug über die Presover Straße mit Ziel Weststraße/ Papenbergerstraße. Dort findet die Abschlusskundgebung statt. Dagegen richten sich mehrere bürgerliche Gruppen. (…) Die Polizei hat die Durchführung von Demonstrationen - unabhängig von der politischen Zielrichtung - zu ermöglichen. Ein Aufeinandertreffen der Gruppen wird sie verhindern und alles Notwendige veranlassen, um sowohl das Versammlungsrecht der angemeldeten Kundgebungen zu garantieren und überdies die Sicherheit der Versammlungsteilnehmer und der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Polizei duldet keine Gewalt! Versammlungsfreiheit bedeutet auch, dass es zu Beeinträchtigungen im öffentlichen Leben kommen kann. Verkehrsbeschränkungen und Absperrungen dienen dazu, gewalttätige Auseinandersetzungen zu verhindern.“

Maximilian Loosen, JuLi-Kreisvorsitzender am :

Als liberaler politischer Jugendorganisation in Remscheid liegt den Jungen Liberalen Remscheid e.V. das Anliegen des Aktionsbündnis „Remscheid Tolerant“ sehr am Herzen. Wir sind tief davon überzeugt, dass Individualismus und Vielfalt Voraussetzungen für eine lebenswerte Gesellschaft sind. Dazu gehört Rücksichtnahme und das Verständnis für Andere. Für Intoleranz ist kein Platz. Die JuLis in Remscheid sind stolz, Teil des Aktionsbündnis zu sein und zusammen mit vielen Remscheidern und Remscheiderinnen dafür einzustehen, dass Remscheid ein klares Signal für Vielfalt sendet. Die JuLis appellieren an alle Remscheider, zum Fest zu kommen und sich friedlich gegen diejenigen zu stellen, die versuchen, einen Keil in die Remscheider Gesellschaft zu treiben. Wir freuen uns auf ein tolles Fest! Denn Remscheid ist Vielfalt!

Barbara Zirbes am :

Ein Fest zum Auftakt für ein Bündnis weckt Motivation und Euphorie. Etwas ähnliches gab es vor fast elf Jahren schon einmal in Remscheid - exakt am 5. Juni 2001 im Vaßbendersaal. Anfang November 2000 wurde das "Bündnis für Toleranz und Zivilcourage, gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit" vom "Runden Tisch" zwischen Christen und Muslimen und dem damaligen Ausländerbeirat ins Leben gerufen. Im Dezember 2000 zog die Remscheider Politik mit allen fünf Parteien nach... mit einer Resolution unter dem Motto "Keine Chance für Intoleranz und Gewalt". Sehr viele Remscheider bekräftigten dies, unterschrieben in vielen Listen und gingen auch dafür auf die Straße. 18 Millionen D-Mark wurden damals für Projekte gegen Rechts vom Land NRW bereitgestellt. Remscheid erhielt 120.000 DM. Im Juni 2001 nahmen sechs AGs ihre Arbeit auf: Sport, Arbeit, Kultur, Erziehung und Bildung, Asyl und Interreligösität. Durchgängig wurde und wird an diesen Themen quer durch die Stadt gearbeitet - JEDEN TAG ! Ich wünsche mir, dass "REMSCHEID TOLERANT" kraftvoll genug ist, um diese tägliche Aufgabe weiter zu tragen, die sich zugewanderten und deutschen Remscheidern in gleicher Weise stellt.

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